Urmel aus dem Eis
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Markus Peters (Rhein-Zeitung 3. August 2006): Zwei Jahre haben 250 Rechner und 65 Mitarbeiter an dem für deutsche Verhältnisse aufwändigen Animationsfilm gearbeitet. Dabei ist der Charme der Geschichte und ihrer Protagonisten weitgehend abhanden gekommen. Während das Urmel noch durchaus gelungen ist, merkt man gerade den menschlichen Figuren ihre Herkunft auf dem Computer allzu deutlich an. Vieles wirkt wie ein Videospiel. Es bleibt zudem die Frage, an wen sich die Geschichte richtet. Kinder dürften von dem anarchistischen Urmel zwar durchaus angetan sein. Andererseits ist die Schweinedame Wutz von den Regisseuren und Produzenten Reinhard Kloos und Holger Tappe geradezu neurotisch angelegt worden. Da können die teilweise prominenten Sprecher nur wenig retten, auch wenn Wigald Boning und Oliver Pocher als "Schuhschnabel Schuch" angenehm zu überraschen wissen. Vom Flair, den Urmel aus dem Eis einst in der "Augsburger Puppenkiste" entfaltete, ist dennoch viel zu wenig übrig geblieben.
Produktion
Reinhard Klooss, Holger Tappe für Bavaria / Falcom