Sweet And Lowdown
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Nach "Zelig" und "Broadway Danny Rose" beschäftigt sich Regiemeister Woody Allen in "Sweet And Lowdown" zum dritten Mal mit einer fiktiven Biografie. Und wie so oft spielt die Musik eine tragende Rolle. Mit swingendem Jazz auf höchstem Niveau, einer Story voll Haken schlagender Wendungen und einem grandiosen Hauptdarsteller inszeniert er leichthändig eine melancholische Komödie, die durch ihre fast dokumentarische Dichte und ein perfekt eingefangenes Zeitkolorit das Zeug zum Klassiker hat.
TV Movie 2000-07: Woody Allen erzählt das tragikomische Leben des von ihm frei erfundenen Musikers ganz im Rhythmus des Jazz - raffiniert verschachtelt und mit verblüffender Leichtigkeit. Übermütige Possen haben in der mit skurrilen Ideen gespickten Geschichte ebenso Platz wie bittersüße Melancholie. Im Zentrum des wundervoll nostalgisch ausgestatteten Films brilliert Sean Penn als anrührender und zugleich abstoßender Held.
film-dienst 2000-07: Sean Penn liefert die vorzügliche Darstellung eines selbstverliebten Rüpels und Frauenhelden, dessen emotionale Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der Musik äußerst beschränkt bleiben, bis er am eigenen Leib Schmerz und Verlust erfährt. Ein ausgesprochenen vergnügliches Stück Kino..
Bemerkungen
Videostart: 2000-10-10. DVD: 2000-10-10. Kaufkassette: 2001-01-09.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1999 | Beste Nebendarstellerin | Samantha Morton |
| nom | 1999 | Bester Hauptdarsteller | Sean Penn |
| nom | 1944 | Bester Song | James Monaco (Music), Mack Gordon (Lyrics) |
Produktion
Jean Doumanian