Artikel aus Magazin - 2013

    Aus Film-Lexikon.de

    Was ist eigentlich ein Anamorphot?

    8. Oktober 2013  
    Mit der Linse wird das Bild optisch "gestaucht", um den ganzen Filmbereich abzudecken.
    Entzerrtes Bild einer CinemaScope-Aufnahme. So sieht das obige Bildbeispiel bei der Projektion auf der Leinwand aus.

    Der Begriff Anamorphot kommt aus dem Bereich Optik. Er bezeichnet ein Linsensystem, dass eine anamorphe Abbildung erzeugt. Die anamorphe Abbildung ist in der Höhe unverändert, in der Breite jedoch gestaucht. Doch wozu ist ein System wie CinemaScope nützlich, wo wird es praktisch angewandt?

    Die Geschichte der Anamorphoten[Bearbeiten]

    Schon in der Renaissance waren anamorphe Linsen bekannt: Bilder wurden so gemalt, dass sie erst nach der Abbildung durch einen Anamorphoten entzerrt dargestellt werden. Der Technik der anamorphen Abbildung gelang jedoch erst Mitte des 20. Jahrhunderts der Durchbruch. Damals verbreiteten sich Fernsehgeräte zusehends und den Kinos gingen die Besucher verloren. Weiterlesen...

    Das richtige Heimkino-System

    1. Juli 2013  
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    Natürlich möchte man auch im eigenen Zuhause den optimalen Filmgenuss erleben. Ob Blockbuster oder Klassiker, wie „Vom Winde verweht“ – jeder echte Filmgenuss wird mit einem passenden Heimkino-System noch einmal so gut gelingen. Doch auch bei der Auswahl des Heimkinosystems sind einige Punkte zu beachten. Welche das sind, wollen wir im Folgenden kurz aufzeigen. Weiterlesen...

    Mehr Filmgenuss mit Kabel oder Satellit?

    13. Juni 2013  
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    Das deutsche TV Programm hat sich wesentlich verbessert, die Auswahl der Sender ist enorm. Ob man sich nun über regionale Begebenheiten informieren will oder doch lieber auf den Blockbuster am Abend setzt – die Auswahl im Programm ist vielfältig. Doch wie kann man den besten Filmgenuss erhalten? Ist Kabelfernsehen die bessere Alternative oder sollte man sich für den TV Empfang doch besser eine Satellitenschüssel zulegen? Beide Varianten haben durchaus ihre Vorteile zu bieten, sind aber genauso mit einigen Nachteilen versehen. Einen ersten Überblick über Preise und Modelle findet man schnell im Internet. Weiterlesen...

    Musik und Filme genießen: So klappt es

    19. Mai 2013  
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    Der einfache Fernseher im Wohnzimmer ist längst passé, schließlich möchte man heute Film und Musik genießen. Und dafür muss es was auf die Ohren geben. Die richtigen Lautsprecher, die dann durchaus schon mal eine Größe von ausgewachsenen Kühlschranken haben dürfen, High-Tech-Plattenspieler, deren Nadeln so konzipiert sind, dass sie selbst bei Erdbeben nicht aus der Rille springen und vieles mehr waren die Trends auf der High End Messe in München. Weiterlesen...

    Immer mehr Filme und Serien werden online geschaut

    12. März 2013  
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    Das Internet hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Immer weitere Steigerungen bei der Nutzung des World Wide Web zeigen aktuelle Untersuchungen. Derzeit sind knapp 76 Prozent der Deutschen zumindest zeitweilig im Internet unterwegs. Dabei konnte eine deutliche Steigerung auch bei der Generation 50+ beobachtet werden. Soziale Netzwerke sind nach wie vor den jüngeren Zielgruppen vorbehalten, da sie diese deutlich aktiver nutzen. Bei allen anderen Anwendungen im Web näheren sich die Generationen immer weiter an. Weiterlesen...

    Die neue Serie Misfits

    3. März 2013  
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    Serienfans kennen sie schon lange – die Serie Misfits, die eine Mischung aus Comedy, Drama und Fantasy bietet, die absolut gelungen ist. Die Serie stammt aus Großbritannien und überzeugt mit dem Wortwitz und den Dialogen, für die die Briten im Fernsehbereich schon lange bekannt sind. Die Serie ist sogar so gut angekommen, dass sie zu den absolut empfehlenswerten Serien laut Stern.de zählt. Mittlerweile ist Misfits in der dritten Staffel und überzeugt nicht nur die übliche Klientel von Teenies, sondern auch junge Erwachsene. Weiterlesen...

    Die Oscarverleihung 2013: Hollywood feiert sich selbst mit Argo

    25. Februar 2013  
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    Große Überraschungen und der eine, alles in den Schatten stellende Abräumerfilm blieben bei der heute über die Bühne gegangenen 85. Verleihung der Academy Awards aus. Argo und Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger teilen sich die Ehre, Gewinner des Tages zu sein. Argo, der ja ohne eine Nominierung für Ben Affleck als bester Regisseur ins Rennen gegangen war, holte trotzdem den Preis für den „besten Film“, zudem wurden das Drehbuch und der Schnitt ausgezeichnet. Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger konnte sogar viermal reüssieren, für Regie, Kamera, Musik und Spezialeffekte. Weiterlesen...

    Les Misérables: Anmerkungen zum Film als Musical und dem Musical als Film

    20. Februar 2013  
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    Jede filmische Adaption eines Musicals oder eines Theaterstücks muss sich aufs Neue die Frage gefallen lassen, warum sie aus diesem oder jenem Stück unbedingt einen Film machen musste. Und die Antwort auf die Frage sollte natürlich nicht sein, dass durch die Reproduktion eines bereits erfolgreichen Stücks ohne großes Risiko Kohle gemacht werden kann. Der Rezensent ist jedenfalls schon oft aus filmischen Theateradaptionen mit einem schalen Gefühl gegangen und der Frage: Musste das jetzt sein, da wäre ich lieber gleich ins Theater gegangen?

    Anders gefragt: Welchen ästhetischen Eigen- und Mehrwert kann der Film gegenüber der Bühnenversion einbringen, wie setzt der Film seine ureigenen medialen Spezifika ein, um als eigenständiges Werk gleichwertig neben der Vorlage zu bestehen? Weiterlesen...

    Wenn Argo bester Film wird, wer wird dann bester Regisseur?

    13. Februar 2013  

    Keine zwei Wochen mehr bis zur Verleihung und es gibt jetzt einen neuen, eindeutigen Favoriten: Ben Afflecks Polit-Thriller Argo. Bei dem letzten Update unseres Oscar-Tickers war dies noch nicht abzusehen, da Ben Affleck nicht als bester Regisseur nominiert worden war, und dies bedeutet in der Regel nichts Gutes für den Film. In der nun schon über 80-jährigen Geschichte der Academy Awards haben erst drei Filme den Oscar für den besten Film gewonnen, deren Regisseure nicht einmal nominiert wurden. Zuletzt war dies 1989 bei Miss Daisy und ihr Chauffeur der Fall, zuvor nur in der wilden, noch eher unreglementierten Frühzeit der Verleihung. Weiterlesen...

    Oscar 2013: Überraschungen und Favoriten

    25. Januar 2013  

    Die verblüffendsten und erfreulichen Überraschungen waren sicherlich die Nominierungen von LIEBE und BEASTS OF THE SOUTHERN WILD für bester Film und beste Regie - ein europäischer Film und eine Indie-Produktion findet sich selten unter den auserwählten Filmen. LIEBE galt als gesetzt für den besten nicht-englischsprachigen Film, aber mit einer Nominierung als bester Film geschweige denn für Michael Haneke als bester Regisseur war beileibe nicht zu rechnen.

    Gerade bei den Regisseuren gab es die größten Abweichungen gegenüber anderen Filmpreisen wie dem Golden Globe, ein Indikator dafür, dass die Oscars immer unberechenbarer werden. Die Überraschung ist wie gesagt die Berücksichtigung von Haneke und Benh Zeitlin (BEASTS OF THE SOUTHERN WILD). Dafür musste gegenüber dem Golden Globe unter anderem der Regie-Titan Quentin Tarantino weichen, dessen DJANGO UNCHAINED aber unter den neun bester Film-Nominierten landet. Gleiches gilt für Katryn Bigelow, die überraschenderweise nicht für die beste Regie vorgeschlagen wurde. Ihr Politthriller ZERO DARK THIRTY über die Jagd auf Osama bin Laden war der eher konservativen Academy wohl zu kontrovers. Als Favorit hat sich spätestens jetzt Steven Spielbergs Historiendrama LINCOLN mit 12 Nominierungen – darunter Film, Regie und Hauptdarsteller (der Topfavorit Daniel Day-Lewis) – herauskristallisiert. Gerade in einer politischen Identitätskrise scheinen sich die Amerikaner auf einen ihrer großen Präsidenten zu besinnen.

    Zumindest nach der Anzahl der Nominierungen ist Ang Lees LIFE OF PI der größte Herausforderer von LINCOLN. Die Chancen des 3D-Spektakels werden aber dadurch gemindert, dass der Film bei 11 Nominierungen keine einzige für einen Schauspieler erhielt, was nur selten zu Gold für den besten Film führt. Aber auch hier kennt die Oscar-Geschichte Ausnahmen – siehe SLUMDOG MILLIONÄR von 2008 – wie LIFE OF PI ein Film über Indien…

    Als Geheimtipp kann aber eher SILVER LININGS gelten, der in allen sieben Hauptkategorien (Film, Regie, Drehbuch, alle vier Schauspielabteilungen) nominiert wurde. Dies kommt selten genug vor, war aber in der Vergangenheit nicht selten der Weg zum tatsächlichen Oscar-Abräumer. Als liebenswert-chaotische Komödie ist SILVER LININGS alles andere als typisches Oscar-Material, aber vielleicht ist die Zeit ja jetzt reif. Gerade bei der Gruppe der Schauspieler, die das größte Kontingent der Academy stellt, gilt der Film als beliebt, und er hat Herz, ein Faktor der angeblich vor zwei Jahren dafür gesorgt hat, dass das Feel-Good-Movie THE KINGS SPEECH über den perfekten, aber kalten THE SOCIAL NETWORK triumphierte.