Speed Racer
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
kino.de: Die Wachowskis versetzen die Handlung in ein effektgeladenes Pop-Universum, beschwören keine überdrehten Gewaltfantasien, sondern 'Family Entertainment'. Denn ihr Held kämpft nicht für sein Ego, sondern das Unternehmen seiner Familie (darunter Oscarpreisträgerin Susan Sarandon als Racer-Mama und Christina Ricci als seine Freundin).
Dabei schütten die Filmemacher eine Wundertüte an erzählerischen und visuellen Ideen aus - besonders beim großen Showdown, wenn der Über-Pilot eine berüchtigte Querfeldein-Rallye absolviert, bei der sein Bruder den Tod fand. Eine Geschichte mit bewährtem Identifikationspotenzial im aufregenden Look des 21. Jahrhunderts.
cinefacts.de: Ja, die Wachowskis haben einen Familienfilm gedreht: und um das auch ganz deutlich zu machen, kommt in ziemlich genau jeder dritten Szene ein Affe vor. Ach, der ist so drollig anzusehen, und Erinnerungen werden wach an schöne Stunden mit Heinz Erhardt, der in „Ach Egon“ zusammen mit seinen Schimpansen singt: „Sei friedlich (sei friedlich, sei friedlich), und auch mal gemütlich (gemütlich, gemütlich)“. Jetzt ist das so eine Sache mit der Gemächlichkeit, das reißt heute keinen mehr vom Hocker; und deshalb geht „Speed Racer“ in einem Affenzahn ab.
kulturnews.de: Wer geglaubt hatte, die beiden "Matrix"-Fortsetzungen wären der Tiefpunkt im Schaffen der Regiegebrüder Larry und Andy Wachowski gewesen, wird angesichts dieses effekthaschenden Pixelfeuerwerks eines Besseren belehrt. Das pflichtgemäße Konsolenspiel zum Film dürfte mehr Fans gewinnen.
Produktion
Grant Hill, Joel Silver, Andy Wachowski, Larry Wachowski