Judge Dredd
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Cinema: Der 26jährige Regisseur Danny Cannonn ... war erkennbar bemüht, die faschistoiden Züge der Strichmännchen-Vorlage abzuschwächen, restlos gelungen ist es ihm nicht. "Judge Dredd" kann im besten Fall als handwerklich versiertes Action-Kintopp bezeichnet werden, im schlechtesten als bunt bebilderte Herrenmenschen-Phantasie ... Optisch brillante, aber inhaltlich stumpfe-SF-Action aus der Mottenkiste der Superhelden.
Die Woche: Der "Judge Dredd"-Film ist im Gegensatz zu den Comics der britischen Zeitschrift "2000 AD", die ihm zugrunde liegen, bar jeder Ironie. Das ist auch gut so, denn auf diese Weise gibt er sein großes Thema nicht der Lächerlichkeit preis. Möglicherweise ein Verdienst Stallones, der laut Branchengerüchten in die Regiearbeit des jungen Danny Cannon eingegriffen hat und wohl jede Respektlosigkeit gegenüber der Staatsgewalt im Keim erstickte. Gerade das rettet die Glaubwürdigkeit dieser Vision einer sozialen Apokalypse. So gesehen ist es ein sehr persönlicher Film geworden: ein gruseliges Märchen von der Angst des Übermenschen vor der Zukunft.
Rhein-Zeitung: die zahlreichen Stunts und Spezialeffekte.
Bemerkungen
Videostart: 25. Januar 1996. Klang: Dolby. Format: Widescreen. 70 Millionen Dollar Budget. Basis der Verfilmung ist - wieder einmal - ein Kultcomic. Die Comic-Figur 'Judge Dredd' war die Vorlage für den Film. Der unerbittliche Richter wurde 1977 von John Wagner und Carlos Esquerra für die zweite Ausgabe des Magazins '2000 AD' geschaffen, einer der auflagenstärkesten wöchentlichen Comic-Publikationen Großbritanniens.
Dreharbeiten
Die Dreharbeiten haben viereinhalb Monate gedauert. Die Szenen, die in der "Verfluchten Zone" spielen, der zerstörten Welt außerhalb der Megacities, wurden auf Island gedreht. Der größte Teil der Dreharbeiten fand in den Shepperton Studios südwestlich von
Produktion
Charles M. Lippincott, Beau E. L. Marks