I Shot Andy Warhol
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Mary Harron liefert ein beeindruckendes Regiedebüt und ein fesselndes Porträt von Valerie Solanas ab. Gleichzeitig ist der Film eine Hymne auf Andy Warhol, den "True King Of Pop", und jene aufregende Glitzerwelt voll Genies und milden Wahnsinns, die er in den späten 60er Jahren um sich erschuf. Die vielseitige New Yorker Schauspielerin Lili Taylor liefert mit ihrer Darstellung der Valerie Solanas eine beeindruckende Leistung.
Cinema 02/1997: Reminiszenz an den Pop-art-Gott mit der brillanten Lili Taylor als Andy-Warhol-Attentäterin.
film-dienst 02/1997: Ein außergewöhnliches, schrill-schräges Filmdebüt, das aus losen, nur fragmentarisch zusammengefügten Handlungsmomenten besteht und sich in subjektiv eingefangenen Impressionen zu einer wundersamen Liebeserklärung an Warhol, New York und seine lebendige Kunstszene der 60er Jahre zusammensetzt.
Bemerkungen
Videostart: 25. August 1997. Kaufkassette: 2. Februar 1998. Format: 35 mm, 1:1,85. Klang: Dolby Stereo A. Lili Taylor wurde 1996 auf dem Sundance Festival für ihre Rolle mit einem Spezialpreis ausgezeichnet. Nach einem wahren Vorfall: Am 3. Juni 1968 schoß Valerie Solanas um 16.15 Uhr mit einer .32er Baretta Automatik dreimal auf den Künstler Andy Warhol und verletzte ihn lebensgefährlich.
Produktion
Tom Kalin, Christine Vachon