Felicia, mein Engel
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: In "Felicia, mein Engel" webt Regisseur Atom Egoyan ein komplexes Netz aus Suspense und Terror: Ein beängstigend düsteres Psychogramm, dessen assoziative Bilderfolgen mit klassischen Thriller-Motiven verschmelzen. Wie in "Das süße Jenseits" nimmt Egoyan den Zuschauer mit auf seine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele, in denen Banalität an Wahnsinn grenzt. Am Ende bleibt nur eine Frage: Wird Felicia überleben, um ihre Geschichte zu erzählen?
TV Today 2000-03: Schon bei "Das süße Jenseits" zog Atom Egoyan (Buch & Regie) seine Zuschauer tief in eine Tragödie hinein. Auch hier mutet er ihnen viel zu: Bob Hoskins erregt als einsamer Psychopath durchaus Mitleid. Und Elaine Cassidy gibt eine dermaßen traurige, arglose Felicia, dass man sie wahlweise in den Arm nehmen oder wachrütteln möchte. Hauptrolle Nummer drei: die triste Industrielandschaft Mittelenglands. Exzellente Mimen, viel Substanz - aber dieser lyrische Psychothriller drückt schwer aufs Gemüt.
TV Movie 2000-03: Der neue Film des Kanadiers Atom Egoyan (Das süße Jenseits) ist kein konventioneller Krimi. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe Charakterstudie zweier Menschen, die auf unterschiedliche Weise die Schatten der Vergangenheit bekämpfen. Für Spannung sorgt dabei vor allem Bob Hoskins' atemberaubende darstellerische Gratwanderung zwischen Gut und Böse.
Bemerkungen
Klang: Dolby SRD. Format: Cinemascope. Videostart: 2000-08-29. DVD: 2000-08-29. Kaufkassette: 2000-11-07.
Produktion
Bruce Davey für Icon Entertainment