Familiensache
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Turbulent, humorvoll, bissig, aber auch bewegend schildert dieser Film-Hochkaräter, wie familiäres Krisenmanagement eine Karrierefrau auf die Palme bringt. Dabei geht es nur darum, ihren geplagten Eltern zu zeigen, was Liebe ist.
TV Movie 06/1999: Nach "Seite an Seite" mit Susan Sarandon kommt jetzt das zweite Familien-Melodram mit krankheitsbedingtem Tod in die Kinos. Meryl Streep verkörpert das Urbild der amerikanischen Hausfrau, die sich für ihre Familie aufopfert und gerade deswegen von der Karrierebewußten Tochter nicht akzeptiert wird - ein moderner Mutter-Tochter-Konflik. Trotz hervorragender schauspielerischer Leistungen vermag der Film jedoch nicht durchgängig zu fesseln. Kein Wunder: Ein 130minütiges Loblied auf Mütter wäre wohl selbst dem Papst zu lang.
kultur SPIEGEL 03/1999: Meryl Streep als krebskranke Mutter, wer möchte da nicht mitleiden? Ihre Tochter, die Journalistin Ellen (Renee Zellweger), fühlte sich vom Schriftsteller-Daddy (William Hurt) nie ernst genommen. Jetzt muss sie Krankenschwester spielen und übernimmt zähneknirschend die Rolle der sorgenden Hausfrau. Dem Regisseur Carl Franklin gelang eine sentimentale, aber ehrliche Familienstudie.
Bemerkungen
Videostart: 1999-09-16. DVD: 1999-09-23. Kaufkassette: 2000-03-27.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1998 | Beste Hauptdarstellerin | Meryl Streep |
Produktion
Harry Ufland, Jesse Beaton