Darf ich bitten?
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Im Remake des erfolgreichen japanischen Films von 1996 dreht sich die Traumbesetzung Jennifer Lopez/ Richard Gere im Dreivierteltakt. Verlegt von Tokio nach Chicago, ist Peter Chelsoms einfühlsame Komödie ebenso wie das Original "Shall We Dance" ein herzerwärmendes Plädoyer für ein mutiges, entspannteres Leben jenseits gesellschaftlicher Konventionen, aber auch für Partnerschaft und Vertrauen.
Michael Winckler (Rhein-Hunsrück Zeitung, 5. November 2004): Regisseur Peter Chelsom hat nach der Vorlage des 1996 in Japan produzierten erfolgreichen Films "Shall We Dance?" eine romantische Tanz-Komödie inszeniert, die sich an ein Publikum richtet, das sich für Standard- und lateinamerikanische Tänze interessiert. Chelsom vermeidet eine Liebesschnulze, indem er die Fronten der beiden Hauptdarsteller schnell abgrenzt. Die Darsteller geben alle eine gute Figur auf dem Parkett ab, die Choreografie und die Musikauswahl sind gelungen. Dennoch schrammt "Darf ich bitten?" teils hart am Rande des Kitsches. Die Kamera friert bisweilen die Gesichter der Tänzer so unglücklich ein, dass verzerrte Grimassen daraus werden. Das wirkt vor allem bei Lopez sehr unvorteilhaft.
film-dienst 22/2004: Dramaturgisch schlichte, ausschließlich auf das Sentiment zielende Neuverfilmung eines gleichnamigen japanischen Dramas, das leidlich unterhaltsam dahin plätschert und an der Fehlbesetzung der Hauptfiguren krankt.
Produktion
Jennifer Berman, Simon Fields, Amy Israel
