Daredevil
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Basierend auf dem 1964 von Stan Lee und Bill Everett erfundenen, legendären Marvel-Helden, glänzt Ben Affleck in der Doppelrolle als Matt Murdock und Daredevil, der Mann ohne Furcht. Eine weitere Hauptrolle hat Jennifer Garner als Kampfkunst-Expertin Elektra Natchios übernommen, die - wenn sie nicht gerade versucht, ihn umzubringen - Matt Murdocks Freundin ist. Diese Spannung zwischen Daredevil und Elektra, Ben Affleck und Jennifer Garner, macht Daredevil zur bislang erotischsten und moralisch komplexesten Comic-Verfilmung der Geschichte.
Rhein-Zeitung 21. März 2003: Zugegeben: Auch Spider-Man blieb am Ende ein einsamer Held, der sich für seine Mission und gegen die Liebe entscheidet. Dennoch: Der Film über den Spinnenmann bot Gute-Laune-Popcorn-Kino, Daredevil verursacht von Anfang bis Ende einen Stich in der Herzgegend. Für den Mann ohne Furcht scheint es von vornherein keinerlei Hoffnung zu gegen.
film-dienst 06/2003: Mit Blick auf andere Comic-Verfilmungen realisierter Fantasyfilm, der die in der pessimistischen Comicvorlage durchaus vorhandenen menschlich-moralischen Dimensionen zugunsten uninspirierter Kampfakrobatik verschenkt.
Produktion
Arnon Milchan, Gary Foster, Avi Arad für New Regency / Horseshoe Bay