Carrington
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Neue Zürcher Zeitung: Die bewährte Emma Thompson und der grandiose Jonathyn Pryce spielen preiswürdige Hauptrollen in diesem unprätentiös schönen Film.
Kieler Nachrichten: Die brillanten Schauspielerleistungen und geschliffenen Dialoge in dem Film um die verrückte Liebe der unkonventionellen Malerin Dora Carrington und des homosexuellen Dichters Lytton Strachey kam auch in der Hauptstadt gut an.
FAZ: Genau siebzehn Jahre dauerte es, bis Hampton sein Drehbuch, das sich in den Fakten dieser authentischen Beziehung hauptsächlich auf Michael Holroyds Biographie "Lytton Strachey" stützt, endlich zum Film gediehen sah. Das Warten hat sich unbedingt gelohnt. Hampton hat zwei erstklassige Darsteller verpflichtet, die wohl nicht übersehen werden dürften, wenn die entsprechenden Palmen zu vergeben sind. (...) Die Intensität dieser außerordentlichen Liebe ist mit jeder Einstellung unmittelbar nachzuerleben, weil Christopher Hampton sein Hauptaugenmerk nicht auf das zeitgerechte Ambiente und Dekor richtete, sondern auf das Verhalten der Charaktere und deren Mut, aus vorgegebenen Bahnen auszubrechen, ohne sich permanent auf ihr Künstlertum berufen zu müssen.
Bemerkungen
Kino-Erstlingswerk des Theaterregisseurs Christopher Hampton. Preis der Jury 1995 für "Carrington" in Cannes. Preis als bester Darsteller 1995 in Cannes für Jonathan Pryce.
Dreharbeiten
Carrington wurde an 39 verschiedenen Schauplätzen gedreht.
Produktion
Roland Shedlo, John McGrath für PolyGram Filmed Entertainment