Can-Can / Ganz Paris träumt von der Liebe
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Dieses beschwingte, frech-charmante Musical ist voller Temperament und Raffinement, Übermut und Lebensfreude, verschwenderisch gemacht und atemberaubend gut gespielt.
Lexikon des internationalen Films: Das überlange Spiel wird durch teure Ausstattung und prominente Darsteller ansehnlich, ohne den rechten Schwung zu bekommen. Künstlerische Einfälle beweist vor allem der Choreograf Hermes Pan.
Bemerkungen
Als Grundlage diente das gleichnamige Erfolgsstück von Cole Porter, dem ungekrönten König des Musicals, das am 7. Mai 1953 am Broadway uraufgeführt wurde und drei Jahre lang, ohne Unterbrechung, sein Publikum als sprühende Mischung aus Tanz, Rhythmus, pikanter Story und funkelnder Dialoge begeisterte.
Bei der Besetzung setzte man auf die teuersten Stars, so auf Frank Sinatra, den Mann mit der goldenen Stimme, der hier den Cole Porter-Song "Ganz Paris träumt von der Liebe" vortragen darf, auf Maurice Chevalier, Hollywoods Bilderbuchfranzose, der grauschläfige Charmeur mit dem ewig jungen Herzen, auf Louis Jourdan, Frankreichs Herzensbrecher, der auch in den Vereinigten Staaten Triumphe feierte, und natürlich auf Shirley MacLaine. Zum ersten Mal war es der ausgebildeten Tänzerin hier erlaubt, neben ihren darstellerischen auch ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1960 | Beste Filmmusik | Nelson Riddle |
| nom | 1960 | Bestes Kostümdesign | Irene Sharaff |
Produktion
Jack Cummings, Saul Chaplin für Suffolk