Bollywood
Aus Film-Lexikon.de
Bollywoodfilme, auch Hindifilme genannt, entstanden in den 1930er Jahren. Ihre Glanzzeit erlebten sie in den 60er und 70er Jahren.
Bollywood ist die Bezeichnung für indische Produktionen, die bestimmten Kriterien folgen. Dazu gehört die Filmlänge, die meist zwischen zweieinhalb und vier Stunden liegt. Die Handlung wird meist von mehreren musikalischen Tanzeinlagen unterbrochen und erzählerisch kommentiert, ähnlich wie im westlichen Musical.
Typisch sind Action- und Liebeselemente. Hierbei muss jedoch erwähnt werden, dass große Produktionen so gut wie nie Kuss- oder Sexszenen beinhalten. Der Grundgedanke ist, dass eine erfolgreiche Produktion alle neun Rasas, die traditionell überlieferten Bestandteile indischer Kunst, enthalten soll: Liebe, Heldentum, Ekel, Komik, Schrecken, Wundersames, Wut, Pathos und Friedvolles. Die erfolgreichsten Bollywoodfilme sind Mother India (1957), Mughal-e-Azam (1960) und Sholay (1975).
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