Arlington Road
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "Arlington Road" ist ein subtiler Psychothriller mit großem Staraufgebot. Regisseur Mark Pellington bezieht sich mit seiner fiktiven Geschichte thematisch auf Ereignisse der jüngsten US-Vergangenheit: Mehr als einmal erregten Terroranschläge, verübt von bis dato meist unbescholtenen Bürgern, die Gemüter der US-Öffentlichkeit. Mit Bombenattentaten versuchten die zumeist als rechtsradikal einzustufenden Einzeltäter, sich gegen die selbstempfundene Beschränkung ihrer persönlichen Freiheit durch staatliche Institutionen zur Wehr zu setzen - mit teilweise fatalen Auswirkungen: 1995 z.B. starben bei der Explosion eines Verwaltungsgebäudes in Oklahoma City 168 Menschen.
TV Today 07/1999: Regisseur Mark Pellington hat bisher überwiegend fürs TV gearbeitet, mit seinem zweiten Film katapultiert er sich nun in Hollywoods Oberliga. Jeff Bridges ("Die fabelhaften Baker Boys"), Tim Robbins ("The Player") und die sonst auf komödien abonnierte Joan Cusack ("In & Out") glänzen mit Subtilität, während Komponist Angelo Badalamenti ("Twin Peaks") einmal mehr vorführt, zu welch bedrohlichen Klangbildern sich Noten fügen lassen. Extrem spannend, furchtbar gemein und zu alledem außergewöhnlich intelligent.
kultur SPIEGEL 04/1999: Könnte sich hinter der biederen Lang-Familie eine Terroristen Bande verbergen? Mark Tellington Thriller spielt mit der real grassierenden Panik vor verschwörungen und Attentaten, zeigt die Nähe von Scharfsinn und Verfolgungswahn und schockiert mit einem konsequenten Schluss.
Bemerkungen
Format: Cinemascope. Klang: Dolby SRD. Videostart: 1999-11-04. Kaufkassette: 2000-03-20. DVD: 2000-11-20.
Produktion
Peter Samuelson, Marc Samuelson, Tom Gorai für Lakeshore Entertainment
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