Amy

    Aus Film-Lexikon.de

    14127 plakat.jpg

    Amy Winehouse, die Beehive-Ikone mit der unvergleichlichen Soulstimme, die mit ihren persönlichen Texten Millionen Menschen bewegte und sechs Grammys einheimsen konnte: Das ist dieselbe Amy, deren Drogenexzesse die Schlagzeilen weit über England hinaus bestimmten, deren betrunkene Auftritte für Aufsehen sorgten und die am 23. Juli 2011 viel zu früh die Bühne des Lebens verlassen musste.

    Wer aber war die Amy hinter den Kulissen? Was spornte sie an auf ihrem Weg, und wer waren ihre Begleiter? Der Dokumentarfilm AMY erzählt die Geschichte einer Ausnahmekünstlerin, die eine unendliche Leidenschaft für die Musik, viel Humor und immer ihren eigenen Kopf hatte, aber auch ihre Unsicherheiten, ihre Zwänge und ein unersättliches Verlangen, geliebt zu werden.

    Der Film zeigt einen fröhlichen Teenager, die junge Jazzsängerin, die ihre musikalische Heimat auf kleinen Festivals und in Independent-Clubs fand. Er begleitet sie weiter durch die Zeit des plötzlichen Ruhms, der großen Shows und Duette (u.a. mit Jazz-Legende Tony Bennett) und die Versuche, wiederzu sich zu finden.




    Filmstab

    Regie Asif Kapadia
    Schnitt Chris King, Jaime Leonard
    Musik Antonio Pinto, Dudu Aram
    Produktion James Gay-Rees

    Darsteller

    sie selbst Amy Winehouse

    Kritiken

    www.welt.de Hanns-Georg Rodek: "Amy" ist der Archetyp einer neuen Art von Dokumentation, die keine redenden Köpfe mehr braucht, weil es einen Überfluss an Bildmaterial gibt. Der Regisseur Asif Kapadia, geborener Nord-Londoner wie Winehouse, hat zwar 100 Leute aus ihrem Umfeld interviewt, kann aber ihre Aussagen immer mit Originalbildmaterial illustrieren.

    www.wienerzeitung.at Matthias Greuling: .... Ausgeplündert hat der Film den Mythos "Amy" aber doch nicht. Im Umgang mit ihren letzten Stunden und ihrem Tod ist "Amy" nicht spekulativ oder sensationsgierig.

    www.filmstarts.de Carsten Baumgardt: Asif Kapadia setzt der früh verstorbenen Ausnahmesängerin Amy Winehouse in seiner akribischen Dokumentation „Amy“ kein schwärmerisches Denkmal, sondern würdigt eindrucksvoll ihr Talent und zeigt zugleich - schonungslos auch in der Wahl seiner Mittel - wie sie auf den Abgrund zuraste.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2015 Bester Dokumentarfilm Asif Kapadia, James Gay-Rees