Alles Bob!

    Aus Film-Lexikon.de

    Bob ist ein Hochstapler, wie er im Buche steht, außerdem ein rücksichtsloser Draufgänger, ein sexistischer Macho - kurz: ein Mann, wie ihn die Frauen lieben. Frauen wie Claudia von Pape zum Beispiel: blond, reich und gelangweilt, will sie endlich einmal etwas erleben, und da kommt ihr der gutaussehende Abenteurer Bob gerade recht. Um so mehr, als er der Sohn des deutschen Botschafter-Ehepaares in Paraguay ist und außerdem angehender Forscher - wie er steif und fest behauptet. Aber Liebe macht ja bekanntlich blind. Ein leichtes Heimspiel für Bob, denn der will natürlich an's große Geld. Selbst eine Ehe, noch dazu mit Claudia, kann ihn nicht abschrecken ...



    Filmstab

    Regie Otto Alexander Jahrreiss
    Drehbuch Markus Hoffmann, Otto Alexander Jahrreiss
    Kamera Egon Werdin
    Schnitt Katharina Schmidt
    Produktion Gerhard Schmidt, Peter Paulich für Gemini Film

    Darsteller

    Barbara Martina Gedeck
    Bob Gregor Törzs
    Theo Tonio Arango
    Yilmaz Dieter Landuris
    Aykut Hasan Ali Mete
    Igor Tobias Schenke
    Claudia von Pape Miriam Lahnstein
    Lea Jasmin Schwiers
    Arnim von Pape Hans Peter Hallwachs
    Hildegard von Pape Christiane Krüger
    Gisela Ulrike Bliefert
    Mack Karl Markovics

    Kritiken

    Dirk Jasper: Eine schräge Komödie über einen schrägen Vogel, ernste Untertöne inklusive. Eine verrückte Love-Story mit Hindernissen. Eine wilde Mischung aus Felix-Krull-Clowneske und Casanove-Satire. Von Jung-Regisseur Otto Alexander Jahrreiss rasant in Szene gesetzt, von Kamera-Veteran Egon Werdin poppig-bunt fotografiert und von dem Drehbuch-Duo Jahrreiss und Hoffmann durch lebensnahe, spritzig-freche Dialoge zum Leben erweckt.

    kultur SPIEGEL 06/1999: Die deutsche Komödie trotzt Kritikerhäme und Zuschauerschwund, manchmal mit erfreulichem Ergebnis: "Alles Bob!" von Otto Alexander Jahrreiss ist ein Spaßfilm ohne Krampf.

    film-dienst 11/1999: Handelsübliche Komödie, die die gängigen Klischees und müde Witze aneinanderreiht. Die Fehlbesetzung der Hauptrolle läßt den Film endgültig scheitern.