Ali G IndaHouse
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
film-dienst 18/2002: Ein schwarzer Rapper, der in der kleinbürgerlichen Biederkeit eines Londoner Vorortes lebt und eine Gruppe von Pfadfindern betreut, wird nach der Schließung eines Gemeindezentrums zum Spielball vieler Interessen und zur Speerspitze einer gegen den Premierminister gerichteten Intrige. Was als Satire gegen die Auswirkungen der HipHop-Kultur gedacht gewesen sein mag, ergeht sich in unverbindlichem Klamauk unterschiedlichster Qualität und wird zum Vehikel für die Kunstfigur einer Fernsehshow, die in Großbritannien Kultstatus genießt.
Cinema 09/2002: Der intrigante Politiker Carlton (Charles Dance) rekrutiert Vollidiot Ali als Bürgerschaftskandidat, in der Absicht, nach dessen Scheitern selbst an die Führungsspitze aufzurücken. Wider Erwarten wird der naive Prolet (Parole: "Respeck!") gewählt, mischt das Unterhaus auf und steht Carltons zweifelhaften Ambitionen im Weg. Ein ungebildeter, dauergeiler Kiffer als glühender Volksvertreter - konkret krass, das. Aber Ali ist nicht so dämlich, wie er aussieht: Hinter Schenkelklopf-Attacken mit Fäkalgarnierung blitzt ein derber Sozialkritiker hervor, der einer Gesellschaft von Heuchlern den Finger zeigt.
(TV-Today) 18/2002: Schrill, geschmacklos und politisch unkorrekt – aber ziemlich lustig.
Dreharbeiten
Ali G IndaHouse ist die erste Spielfilm-Produktion von Dan Mazer, Eric Fellner und Tim Beavan. Die ausführende Produktion besorgte Natascha Wharton, Chefin von WT², gemeinsam mit Sacha Baron Cohen. Der Spielfilm wurde zwischen Mai und Juli 2001 vor Ort in und um London und Staines sowie in Los Angeles gedreht.
Produktion
Eric Fellner, Tim Bevan, Dan Mazer
