Alec Guinness

    Aus Film-Lexikon.de

    britischer Schauspieler; * 02. April 1914 in London; † 05. August 2000 Midhurst, West Sussex

    Sir Alec Guinness;

    Der 1959 geadelte Filmdarsteller gilt zugleich als einer der bedeutendsten Theaterschauspieler des 20. Jh.s.

    Seine Karriere begann er 1934 in kleinen, meist komischen Rollen am New Theatre, mit denen er die Kritiker beeindrucken konnte. 1938 spielte er den Hamlet in einer Aufsehen erregenden Inszenierung in modernen Kostümen am Londoner "Old Vic". Einen durchschlagenden Erfolg hatte er gleich nach dem Zweiten Weltkrieg mit der außergewöhnlichen Charakterdarstellung eines alten Mannes: Er spielte den Menenius Agrippa in "Coriolanus". Eine seiner wichtigsten Rollen war die Darstellung des Narren in König Lear.

    Nach 1948 spielte er vor allem in Filmen mit. 1958 erhielt er den Oscar als bester männlicher Darsteller des Jahres für die Rolle des Obersten Nicholson in "Die Brücke am Kwai" (1957), die er zuvor dreimal abgelehnt hatte. Weitere wichtige Stationen seiner Laufbahn waren die Titelrolle in Shakespeares "Richard II." (1946) und der König Behringer in Ionescos "Der König stirbt" (1963). Internationalen Erfolg im Film hatte Guinness unter anderem in "Adel verpflichtet" (1950), "Ladykillers" (1955), "Lawrence von Arabien" (1962), "Die letzten zehn Tage" (1973). Die Rolle des Obi-Wan Kenobi in der Star-Wars-Trilogie machte den Schauspieler zum Millionär, denn er war am Gewinn der Filme beteiligt. 1980 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk.


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    Oscar.jpg 1957 Bester Hauptdarsteller Die Brücke am Kwai
    nom 1988 Bester Nebendarsteller Klein Dorrit
    nom 1977 Bester Nebendarsteller Krieg der Sterne
    nom 1958 Bestes adaptiertes Drehbuch --
    nom 1952 Bester Hauptdarsteller --