A Most Violent Year

    Aus Film-Lexikon.de

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    New York, 1981 - das Jahr, das mit seiner Kriminalitätsrate als gefährlichstes in die Stadtgeschichte eingehen wird. Der immigrierte Geschäftsmann Abel Morales (Oscar Isaac) und seine Frau Anna (Jessica Chastain) stehen vor ihrem größten Coup und Wagnis.

    Mit einer hohen Anzahlung erwerben sie die Option auf ein Industriegelände, mit dem sie ihre gemeinsame Heizölfirma zu einer der bedeutendsten in New York machen könnten. Ein Monat bleibt ihnen, die Restzahlung in Millionenhöhe zu beschaffen – andernfalls verlieren sie alles.

    Währenddessen macht die Gewalt auch vor ihnen nicht Halt. Als bei der Auslieferung des Heizöls immer wieder bewaffnete Überfälle auf seine Fahrer stattfinden und die Trucks samt Ladung gekapert werden, gerät Abel unter Druck. Obwohl er sein Geschäft stets korrekt und mit legalen Mitteln geführt hat, zwingt ihn die eskalierende Bedrohung, seine Grundsätze zu überdenken. Dabei gerät das Paar immer tiefer in einen Strudel aus ungezügelter Gewalt, Verfall und Korruption, der ihre Existenz zu zerstören droht…




    Filmstab

    Regie J.C. Chandor
    Drehbuch J.C. Chandor
    Kamera Bradford Young
    Schnitt Ron Patane
    Musik Alex Ebert
    Produktion Neal Dodson, Anna Gerb

    Darsteller

    Abel Morales Oscar Isaac
    Anna Morales Jessica Chastain
    Lawrence David Oyelowo
    Andrew Walsh Albert Brooks
    Peter Forente Alessandro Nivola
    Luisa Catalina Sandino Moreno
    Bill O'Leary Peter Gerety
    Lange Ashley Williams

    Kritiken

    www.artechock.de Ulf Lepelmeier: So bietet J.C. Chandors dritter drama­ti­scher Spielfilm stil­volles sowie hoch­at­mo­s­phä­ri­sches Schau­spie­l­er­kino vor dem Hinter­grund eines von Krimi­na­lität und Gewalt gezeich­neten New Yorks in den frühen 1980er Jahren.

    www.filmstarts.de Carsten Baumgardt: J.C. Chandor wird mit seiner bitter-brillanten Milieustudie „A Most Violent Year“ ganz gewiss kein breites Publikum anlocken, dafür sind das Thema und die bedächtige Erzählweise einfach zu speziell – aber die Konsequenz, mit der er vorgeht, verdient größten Respekt.

    www.programmkino.de Dieter Oswald: Mit nur drei Filmen hat der 41-jährige Autor und Regisseur Chandor sich als kompromissloser Kinokünstler etabliert, der virtuos beweist, wie smart und spannend sich Storys mit Substanz und Haltung erzählen lassen. Filmkunst vom Feinsten!