3D-Film

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    3D-Filme sind Filme beliebiger Handlung, die durch ihre 3D-Technik charakterisiert sind. Mittels stereoskopischer Verfahren wird dem Zuschauer, der eine Rot-Grün-Brille trägt, die Illusion echter räumlicher Tiefe vermittelt.

    Der erste 3D-Film The Power of Love erschien bereits 1922, allerdings folgten nur wenige weitere Produktionen wie Zum Greifen nah (1937). Die erste Blütezeit der 3D-Filme fand in den Jahren 1953 und 1954 statt, als Filmproduzenten versuchten, durch Techniken, die nicht im Fernsehen funktionierten, vermehrt Publikum ins Kino zu locken. In der Zeit bis zur Jahrhundertwende erschienen etwa zwei Dutzend weitere 3D-Filme. Seit Ende 2006 erlebt dieses Genre eine massive Renaissance vor allem in den USA. Ein Nachteil ist, dass längst nicht alle Kinos in der Lage sind, diese Filme wiederzugeben.

    Hin und wieder werden auch 3D-Versionen von "normalen" Filmen gedreht, beispielsweise von Die Legende von Beowulf (2007). Aber auch moderne Dokumentarfilme werden teilweise dreidimensional gezeigt, wie Delfine und Wale 3D - Nomaden der Meere (2008) zeigt.