12 Monkeys

    Aus Film-Lexikon.de

    Philadelphia im Jahre 2035 - eine karge, entvölkerte Geisterstadt, in der nur noch wilde Tiere durch die Ruinen streifen und Zeichen einstiger Zivilisation unter Trümmern verborgen liegen. Lange ist es nicht her, daß hier die Pflanzen und auch das Unkraut urbanen Lebens blühten. Doch ein tödlicher Virus, der ohne Vorwarnung zuschlug und binnen Tagen wütete, raffte im Jahre 1996 nahezu die gesamte Erdbevölkerung dahin.

    Seitdem leben die wenigen Überlebenden in der klaustrophobischen Welt des Untergrundes. Und sie haben eine bizarre, unpersönliche, fast diktatorische Gesellschaftsordnung errichtet, die für die Abweichler einzig die Strafe ewiger Gefangenschaft vorsieht. Einer dieser Sträflinge ist Cole.

    Man verspricht ihm die Entlassung in eine fragwürdige Freiheit, wenn er ein riskantes Experiment auf sich nimmt. In einer Zeitmaschine soll er in das Jahr 1996 zurückreisen, um den Ursprung der Viren-Apokalypse zu ergründen, in der Hoffnung, die Katastrophe rückwirkend zu verhindern. Cole spürt das Geheimnis der "12 Monkeys" auf ... aber weder er selbst noch seine starke Begleiterin und schon gar nicht die Wächter der Zukunft können die ganze tragische Bedeutung der Mission erahnen.



    Filmstab

    Regie Terry Gilliam
    Drehbuch David Peoples, Janet Peoples
    Vorlage Roman "La Jetee" von Chris Marker
    Kamera Roger Pratt
    Schnitt Mick Audsley
    Musik Paul Buckmaster
    Produktion Charles Roven

    Darsteller

    James Cole Bruce Willis
    Dr. Kathryn Railly Madeleine Stowe
    Jeffrey Goines Brad Pitt
    Dr. Goines Christopher Plummer
    Cole als Junge Joseph Melito
    Jose Jon Seda
    Scarface Michael Chance
    Tiny Vernon Campbell
    Botaniker H. Michael Walls
    Geologe Bob Adrian
    Zoologe Simon Jones
    Astrophysikerin Carol Florence

    Kritiken

    Cinema 03/1996: Monumentales, nahezu hypnotisches Leinwand-Gemälde. Im wahrsten Sinne aufregend.

    film-dienst 06/1996: Als eine Art apokalyptischer Fiebertraum voller Anspielungen, aber wenig konkrete Bezüge inszeniert. Das Interesse an der labyrinthischen Story wird durch die Exzentrik der visuellen Gestaltung mehr erstickt als gefördert.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 1995 Bester Nebendarsteller Brad Pitt
    nom 1995 Bestes Kostümdesign Julie Weiss