Bodenwelle

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    Die Bodenwellen sind ein Teil der insgesamt von einem Sender ausgestrahlten Wellen. Bodenwellen folgen der Erdkrümmung und breiten sich dabei in der als Troposphäre bezeichneten untersten Schicht der Atmosphäre aus. Die Bodenwellen werden bei ihrer Ausbreitung abhängig von der Wellenfrequenz und der zurückgelegten Entfernung gedämpft. Mit zunehmender Frequenz wird die Dämpfung größer. Für den Funk im Langwellen- und Mittelwellenbereich haben Bodenwellen Bedeutung. Für die Funkübertragung im UKW-Bereich (Ultrakurzwellen) besitzen Bodenwellen auf Grund der starken Dämpfung keine Bedeutung. Einfluss auf die Reichweite von Bodenwellen haben das Relief der Erdoberfläche (Berge und Täler), die Bodenleitfähigkeit (offene Wasserflächen und der Grundwasserspiegel), der Bewuchs, die Bebauung und die Luftverschmutzung.

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
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