Zu guter Letzt

    Aus Film-Lexikon.de

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    Die erfolgreiche Geschäftsfrau Harriet Lauler (Shirley MacLaine) hat ihren Ruhestand bis ins letzte Detail geplant. Auch ihren Nachruf will die kratzbürstige alte Dame nicht dem Zufall überlassen. Schon zu Lebzeiten soll die junge Journalistin Anne Sherman (Amanda Seyfried) ihr ein Denkmal setzen. Es gibt allerdings ein kleines Problem: Niemand, aber auch niemand hat ein gutes Wort für Harriet übrig.

    Mit ihrer Kontrollsucht hat sie so ziemlich jeden vergrätzt, mit dem sie es je zu tun hatte. Wie soll da ein liebenswertes Porträt der zukünftig Verstorbenen entstehen? Harriet hat ein Einsehen und will die eigene Biografie noch einmal aktiv umschreiben. Dazu muss sie sich unter anderem mit ihrer Tochter Elizabeth (Anne Heche) versöhnen, die sie seit Jahren nicht gesehen hat. So unternehmen Harriet und Anne einen Trip, der alles verändert...





    Filmstab

    Regie Mark Pellington
    Drehbuch Stuart Ross Fink
    Kamera Eric Koretz
    Schnitt Julia Wong
    Musik Nathan Matthew David
    Produktion Kirk D’Amico, Mark Pellington

    Darsteller

    Harriet Lauler Shirley MacLaine
    Anne Sherman Amanda Seyfried
    Elizabeth Anne Heche
    Edward Philip Baker Hall
    Ronald Odom Tom Everett Scott
    Robin Sands Thomas Sadoski

    Kritiken

    www.moviebreak.de Lida Bach: Shirley McLaine, die selbst gegen Hollywoods konventionelles Starimage rebellierte, glänzt in der maßgeschneiderten Rolle der unerschütterlichen Nonkonformistin. Ihre bissigen Dialoge und die famose Darstellerinnen-Chemie trotzen der mutlosen Inszenierung. Ein komödiantisches Kleinod über die Negativklischees, die unverändert erfolgreichen Individualistinnen anhaften.

    www.filmrezension.de Hilde Ottschofski: Ein handwerklich gut gemachter Film, ein handwerklich gut gespielter Film – wer sieht Shirley MacLaine nicht gerne beim Spielen zu? – aber – wie der Amerikaner sagt "nothing to write home about" – nichts wirklich Bemerkenswertes.

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Der einzige echte Grund, sich „Zu guter Letzt“ anzuschauen, ist die wieder einmal ganz großartige Shirley MacLaine. Wobei die Oscargewinnerin natürlich bei weitem nicht der schlechteste Grund ist, um ins Kino zu gehen.