Yes I Am!

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    D-Flame, Mamadee und Adé begegneten sich zum ersten Mal, nachdem der Schwarze Alberto Adriano in einem Dessauer Park von drei Jugendlichen erschlagen wurde. Über zwanzig der bekanntesten afrodeutschen Musiker schlossen sich daraufhin zu dem Bandprojekt "Brothers Keepers" zusammen, spielten die Maxi Adriano (Letzte Warnung) und das Album Lightkultur ein, an dem sich auch das weibliche Pendant "Sisters Keepers" beteiligte. Sie zogen durch ostdeutsche Schulen, um selbst mit den Kids zu sprechen.

    Vor diesem Hintergrund entstand der Dokumentarfilm Yes I Am! von Filmemacher Sven Halfar, der die drei Musiker Adé, D-Flame und Mamadee eindrucksvoll und einfühlsam portraitiert. Anhand der persönlichen Lebensgeschichten der Protagonisten erzählt der Film von den Schwierigkeiten, eine afrodeutsche Identität zu entwickeln und der Problematik der Integration in die deutsche Gesellschaft.

    Yes I Am! verbindet die Geschichte von D-Flame, Mamadee und Adé mit der Geschichte von Brothers Keepers. Er erzählt von der Macht der Musik und davon, wie gut es tut, gemeinsam die Stimme zu erheben. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen: geprägt vom Hin und Hergerissensein zwischen den Kulturen, von Ausgrenzung und Aggressionen. Ein Film über den langen Weg nach Hause.



    Filmstab

    Regie Sven Halfar
    Drehbuch Sven Halfar
    Kamera Dirk Heuer
    Schnitt Götz Schuberth
    Musik Nils Kacirek
    Produktion Thomas Tielsch

    Darsteller

    Brothers Keepers
    Xavier Naidoo
    D-Flame
    Ade Odukoya
    Mamadee


    Wertungen

    1.3 Sterne
    10 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 2007 / Deutschland
    Genre Musikfilm
    Film-Verleih Movienet Film GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 109 Minuten
    Kinostart 15. Februar 2007