Words & Pictures

    Aus Film-Lexikon.de

    13885 plakat.jpg

    Seine besten Jahre als gefeierter Schriftsteller liegen hinter ihm. Dennoch zehrt Jack Marcus (Clive Owen), der an einem Internat in Neuengland unterrichtet, immer noch von seinem früheren Ruhm. Trinkt allerdings auch vor lauter Frust über seine lethargischen Schüler und nimmt selten ein Blatt vor den Mund.

    Als wäre sein Leben nicht schon kompliziert genug, taucht plötzlich Dina Delsanto (Juliette Binoche) an der Schule auf. Die Malerin übernimmt den Kunstunterricht und hat wegen ihrer unnahbaren Art im Nu einen Spitznamen weg: Eiszapfen. Fast noch schneller legt sie sich mit Jack an, denn sie ist davon überzeugt, dass die bildende Kunst der Sprache weit überlegen ist. Was Jack natürlich nicht widerspruchslos hinnimmt.

    Die beiden starten eine lustvolle Privatfehde, in deren Verlauf sie sich verbal so einiges um die Ohren hauen. Doch schließlich treibt Jack es zu weit: Als ihm wegen seiner Trinkerei gekündigt werden soll, tut er etwas Unverzeihliches, um den drohenden Rausschmiss zu verhindern…




    Filmstab

    Regie Fred Schepisi
    Drehbuch Gerald Di Pego
    Kamera Ian Baker
    Schnitt Peter Honess
    Musik Paul Grabowsky
    Produktion Curtis Burch, Gerald Di Pego, Fred Schepisi

    Darsteller

    Dina Delsanto Juliette Binoche
    Jack Marcus Clive Owen
    Ellen Keegan Connor Tracy
    Elspeth Croyden Amy Brenneman
    Will Rashid Navid Negahban
    Walt Bruce Davison
    Emily Valérie Tian

    Kritiken

    www.epd-film.de Martina Knoben: So sophisticated, wie der Film sein will, ist er allerdings bei weitem nicht. Die Annäherung von Delsanto und Marcus ist Komödienstandard, nach dem Motto »Gegensätze ziehen sich an«. Und ein paar Nebenhandlungen sind ziemlich banal, wie auch die Schüler überwiegend klischeehaft als Smartphone-Dumpfbacken gezeichnet sind.

    www.outnow.ch: Words and Pictures ist ein Feel-Good-Movie der Marke "Ok", das zwar nicht ohne Längen ist, aber dank Clive Owen und Juliette Binoche, zwischen denen die Chemie einfach stimmt, lange Zeit Spass macht. Dank gelungener Wortgefechte und Verweise auf Dead Poets Society ("Oh Captain, My Captain"), ist der Film immer noch besser als der Grossteil der unsäglichen Hollywoodschnulzen.

    www.critic.de Christiane Mathes: Ein wenig wirkt Words and Pictures, als hätte man Der Club der toten Dichter (Dead Poets Society, 1989) als RomCom neu inszenieren wollen. Die Schüler sind in Schepisis Film allerdings nur schmückendes Beiwerk und selbst für Nebenfiguren außerordentlich lieblos und halbherzig konzipiert, kommen über Klischees nicht hinaus.


    Wertungen

    2.7 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2013 / USA
    Genre Liebeskomödie / Tragikomödie
    Film-Verleih Senator Filmverleih
    Laufzeit 116 Minuten
    Kinostart 22. Mai 2014