Willkommen im Hotel Mama

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    Die temperamentvolle Jacqueline (Josiane Balasko) genießt ihr komfortables Leben als Witwe in einer beschaulichen Stadt in der Provence. Als ihre 40-jährige Tochter Stéphanie (Alexandra Lamy) von heute auf morgen Job und Wohnung verliert, nimmt Jacqueline sie natürlich wieder bei sich auf. Allerdings wirbelt das liebe Töchterlein ihren sonst so ruhigen Alltag nicht nur gehörig durcheinander, sondern macht es ihr auch reichlich schwer, sich weiterhin unbemerkt mit ihrem Liebhaber zu treffen.

    Seit vielen Jahren führt die dreifache Mutter eine glückliche Liebesbeziehung mit ihrem Nachbarn Jean, die sie bisher vor ihren Kindern geheim hielt. Nun ist reichlich Einfallsreichtum gefragt, um den neugierigen Fragen ihrer Tochter aus dem Weg zu gehen, denn Jacquelines nächtlichen Eskapaden sorgen schon bald für wilde Spekulationen und so manche komische Verwechslung. Als Jacqueline beschließt, Jean ihren Kindern bei einem äußerst turbulenten Abendessen endlich vorzustellen, ist das Familienchaos perfekt.




    Filmstab

    Regie Eric Lavaine
    Drehbuch Eric Lavaine, Héctor Cabello Reyes
    Kamera François Hernandez
    Schnitt Vincent Zuffranieri
    Musik Fabien Cahen
    Produktion Vincent Roget, Jérôme Seydoux

    Darsteller

    Jacqueline Josiane Balasko
    Stéphanie Alexandra Lamy
    Carole Mathilde Seigner
    Nicolas Philippe Lefebvre
    Alain Jérôme Commandeur
    Charlotte Cécile Rebboah
    Jean Didier Flamand
    Agent Pôle Emploi Patrick Bosso

    Kritiken

    www.cinetastic.de Ronny Dombrowski: Eric Lavaines „Willkommen im Hotel Mama“ ist eine recht chaotische Komödie, die viele Themen anzusprechen versucht, sich dabei aber ein ums andere Mal selber ein Bein stellt. Im Ansatz ein durchaus interessantes Werk, das ein ums andere Mal leider zu viel Leerlauf besitzt.

    www.spielfilm.de Bianca Piringer: Die französische Komödie von Regisseur Éric Lavaine entwirft ein reizvoll konflikthaftes Setting mit einer 40-jährigen Frau, die arbeitslos ist und zur Mutter zurückkehrt. Generationenkonflikte, unangemessene Erwartungen und aufflammender Streit zwischen Geschwistern ergeben ein breitgefächertes Themenspektrum, das jedoch für einen oberflächlichen Verlauf sorgt. Dagegen können die guten Darsteller, die auch mit Fehlzündungen beim Dialogwitz zu kämpfen haben, wenig ausrichten.

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: Im Ganzen betrachtet ist „Willkommen im Hotel Mama“ ein ziemliches erzählerisches Chaos, aber viele der Einzelszenen und vor allem das turbulent-boulevardeske finale Drittel machen trotzdem viel Spaß.