Whale Rider

    Aus Film-Lexikon.de

    Neuseelands Ureinwohner, die Maori, glauben, dass ihre Vorfahren in Kanus über das Meer kamen. Die Einwohner von Whangara und der Ostküste hingegen glauben, dass ihr Urahne Paikea vor über tausend Jahren das Land auf dem Rücken eines Wales, der ihn nach dem Kentern seines Kanus gerettet hatte, erreichte. Seither trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des Walreiters diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes. Nun ist die Zeit für einen neuen Erben gekommen. Als jedoch der Hoffnungsträger bei der Geburt stirbt und nur dessen Zwillingsschwester überlebt, sieht sich Stammesführer Koro nicht imstande, seine Enkelin Pai(kea) als zukünftiges Oberhaupt zu akzeptieren. Koro, überzeugt davon, dass das Unglück seines Stammes mit der Geburt Pais begann, ruft sein Volk dazu auf, ihm seine Söhne zu bringen, um unter ihnen den neuen Anführer zu ermitteln. Dieser soll den Stamm wieder aus all seinen Schwierigkeiten herausführen. Die 12-jährige Pai, die ihren Großvater Koro mehr als jeden Anderen auf der Welt liebt, muss sich nun gegen diesen und eine tausendjährige Tradition auflehnen, um ihre Bestimmung zu erfüllen.



    Filmstab

    Regie Niki Caro
    Drehbuch Niki Caro
    Kamera Leon Narbey
    Schnitt David Coulson
    Musik Lisa Gerrard
    Produktion Tim Sanders, John Barnett, Frank Hübner

    Darsteller

    Pai/kea Keisha Castle-Hughes
    Koro Rawiri Paratene
    Flowers Vicky Haughton
    Porourangi Cliff Curtis
    Rawiri Grant Roa
    Hemi Mana Taumaunu
    Jake Tyronne White
    Ropata Taupuru Whakataka-Brightwell
    Wiremu Tenia McClutchie-Mita
    Shilo Rachel House

    Kritiken

    Cinema 08/2003: So ergreifend, dass in Neuseeland sogar hartgesottene Maori-Krieger Rotz und Wasser heulten.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2003 Beste Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughes