Weltverbesserungsmaßnahmen

    Aus Film-Lexikon.de

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    Eine "Aktive Krankenversicherung", in der die Versicherten gleich selbst ärztliche Tätigkeiten übernehmen und damit Kosten sparen. Eine neue Währung, die in wenigen Wochen verfällt und daher zum Geldausgeben anregt. Arbeitslose, die als "Leihgeschwister" wieder eine neue Aufgabe und Lebensmut erhalten. Die Verkehrs-Therapiegruppe, die einem die Autoschlange als "einheitlichen Organismus" begreiflich machen will.

    Das Büro an der frischen Luft, das der muffigen Sitztätigkeit endlich einen gesunden Freiraum verschafft. Farblich die Welt wieder ins Gleichgewicht rücken, zumindest auf dem Parkplatz. Oder den Menschen als autarke Energiequelle nutzen. Oder gleich Demokratie zum Anfassen: Alle Menschen erhalten dieselbe Augenhöhe in optimalen 1,90 m.

    "Wir brauchen mehr Spinner, die sich trauen, einer fixen Idee zu folgen, selbst wenn sie völlig unsinnig erscheint", erklären die 'Weltverbesserungsmaßnahmen'-Regisseure Jörn Hintzer und Jakob Hüfner.



    Filmstab

    Regie Jörn und Jakob Hüfner
    Drehbuch Jörn Hintzer, Jakob Hüfner
    Vorlage Jörn Hintzer, Jakob Hüfner
    Kamera Volker Mai, Jörg Pfeiffer, Daniela Knapp, Aleksander Kerkovic, Volker Gehrling, Matthias Schellenberg
    Schnitt Dan Loghin, Carolin Ernstling, Andrea Hübers, Vanessa Rossi, Philip Schäfer, Jessica Ehlebracht, Till Ufer, Anneke Gerloff
    Musik Tonbüro Eike Hosenfeld, Moritz Denis, Peter Licht
    Produktion Datenstrudel

    Darsteller

    Marko Krewitz Thomas Schmiederer
    Ralf Pückler Rüdiger Klink
    David Krüger Max Mauff
    Friedrich Krüger Harald Schrott
    Renate Werlow Claudia Geisler
    Experte Johannes Schleede Peter Berning

    Kritiken

    film-dienst 16/2005: Acht lose durch einen "Experten" sowie zwei "Einzelgänger" verbundene Geschichten schlagen mal satirische, mal eher alberne "Weltverbesserungsmaßnahmen" vor dem Hintergrund bundesdeutscher Wirklichkeit vor. Der auf technisch weitgehend professionellem Niveau angesiedelte Episodenfilm lässt ästhetisch und dramaturgisch zu wünschen übrig und weckt allenfalls als Qualitätsnachweis deutscher Filmhochschul-Ausbildung Interesse.

    L.O.S. 08/2005: Ein Spitzenfilm, der ordentlich ins Zwerchfell schießt und zu Recht zur Auswahl des bedeutenden "Karlovy Vary International Film Festivals" gehört - absolut sehenswert!


    Wertungen

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    Original -
    Jahr/Land 2005 / Deutschland
    Genre Satire
    Film-Verleih Concorde Filmverleih GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 91 Minuten
    Kinostart 11. August 2005