Wasser und Seife

    Aus Film-Lexikon.de

    12810 poster.jpg

    Tatjana, Gerti und Monika arbeiten schwer in einer in die Jahre gekommenen Wäscherei in Hamburg. Ihr Verdienst ist gering und die Folgen der Globalisierung wecken beim Zuschauer Zweifel, ob es in naher Zukunft einmal besser wird. Sie meistern ihren mühsamen Alltag trotz allem mit Würde, stille Heldinnen der Hoffnung, die sich hin und wieder ein kleines Stück vom Glück erobern.



    Filmstab

    Regie Susan Gluth
    Kamera Susan Gluth
    Schnitt Susan Gluth, Jean-Claude Piroué
    Musik Nils Koppruch
    Produktion Susan Gluth

    Darsteller

    als sie selbst Tanja Beth
    als sie selbst Gerda Franzen
    als sie selbst Monika Schückher
    als er selbst Günther Utecht

    Kritiken

    Hamburger Morgenpost: Ein liebevoll beobachteter Dokumentarfilm über die Würde des Menschen in Zeiten der Globalisierung.

    kino-zeit.de: Die Dokumentarfilmerin Susan Gluth hat mit "Wasser und Seife" das scheinbar Unmögliche bewerkstelligt: Sie hat ein sensibles Porträt von drei Frauen der Arbeiterschicht gezeichnet, das diese niemals bloßstellt, deren Würde aufrecht erhält und die zähe Energie der drei Protagonistinnen mit jedem Bild, mit jedem Ton einfängt und den Zuschauer tatsächlich fesselt ... Ein einfühlsamer Film über die unbeachteten Heldinnen der Arbeit, ohne die unsere Gesellschaft ein ganzes Stück ärmer wäre.