Was nützt die Liebe in Gedanken

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    Günther und Paul wollen leben, in vollen Zügen und ohne Kompromisse - und gleiches verlangen sie von der Liebe. Gemeinsam mit Günthers Schwester Hilde verbringen sie das Wochenende in einem Sommerhaus auf dem Land. Paul ist fasziniert von dem Mädchen und verliebt sich in sie. Doch Hilde liebt viele. Im Garten des Hauses feiern sie ein rauschendes Fest. Als Hans überraschend zu ihnen stößt, gerät alles außer Kontrolle: Berauscht von Absinth und Musik, von großer Sehnsucht und ihrer Gier nach dem Leben werden sie alle in einen tödlichen Strudel gerissen...



    Filmstab

    Regie Achim von Borries
    Drehbuch Achim von Borries, Hendrik Handloegten
    Vorlage Annette Hess und Alexander Pfeuffer / Motive des Romans 'Der Selbstmörderclub' von Arno Meyer zu Küingdorf
    Kamera Jutta Pohlmann
    Schnitt Gergana Voigt, Antje Zynga
    Musik Thomas Feiner, Ingo Frenzel
    Produktion Stefan Arndt, Christophe Mazodier, Manuela Stehr

    Darsteller

    Paul Krantz Daniel Brühl
    Günther Scheller August Diehl
    Hilde Scheller Anna Maria Mühe
    Elli Jana Palleske
    Macke Christoph Luser
    Hans Stephan Thure Lindhardt

    Kritiken

    Filmstarts.de (Carsten Baumgardt): Deutsche Filme von internationalem Format sind nicht unbedingt an der Tagesordnung. Einen weiteren Kandidaten aus dieser Kategorie bringt Nachwuchs-Regisseur Achim von Borries („England“) an den Start. In seinem poetischen Drama „Was nützt die Liebe in Gedanken“ versammelt er eine Schar exzellenter Jungstars und packt die reale Geschichte um die „Steglitzer Schülertragödie“ aus dem Jahr 1927 in betörende wie verstörende Bilder.

    Dirk Jasper FilmLexikon: Liebe und Rebellion, Suche nach Glück, Verwirrung der Gefühle, Exzess und Schuld. Voller Poesie und in fesselnden Bildern erzählt Achim von Borries ('England!') mit Was nützt die Liebe in Gedanken das Drama der „Steglitzer Schülertragödie“ von 1927. Eine wahre Geschichte, hochkarätig besetzt mit Daniel Brühl ('Good Bye, Lenin!', 'Das weiße Rauschen'), August Diehl ('23 – Nichts ist so wie es scheint', 'Lichter'), Jana Pallaske ('Alaska.de') und den Newcomern Anna Maria Mühe ('Große Mädchen weinen nicht') und Thure Lindhardt.