Was Mädchen wollen

    Aus Film-Lexikon.de

    Daphne Reynolds hat scheinbar alles, was sich ein amerikanisches Mädchen nur wünschen kann. Mit ihrer unkonventionellen Mutter Libby versteht sie sich blendend, sie führt ein unbeschwertes Leben, aber dennoch spürt sie, dass etwas fehlt. Daphne träumt davon, den ihr unbekannten Vater kennen zu lernen: Libby hat sich vor 17 Jahren unsterblich verliebt, verließ dann aber ihren Freund, weil sie von seiner aristokratischen Familie nicht akzeptiert wurde. Spontan fliegt Daphne nach London, denn sie möchte endlich eine Beziehung zu ihrem Dad aufbauen. Dort entdeckt sie, dass ihr Vater der bekannte Politiker Lord Henry Dashwood ist. Henry hatte von seiner Vaterschaft keine Ahnung, nimmt aber seine Tochter bei sich auf und führt sie in die Gesellschaft ein - was fast einen Skandal auslöst und seine Karriere gefährdet. Weil die Wahlen bevorstehen, hält Daphne ihr ungestümes Temperament im Zaum und passt sich den verstaubten britischen Gesellschaftsritualen an, um als Debütantin zu reüssieren. Henry unterstützt sie dabei - was man von seiner intriganten Verlobten und ihrer eifersüchtigen Tochter nicht sagen kann: Sie brüskieren Daphne, wo es nur geht. Doch Daphne findet einen Verbündeten, den charmanten Musiker Ian, der sich mit der Etiquette bestens auskennt. Daphne fügt sich, hat Erfolg, muss dafür aber ihre Persönlichkeit verleugnen. Sie möchte zwar Henrys Tochter sein, aber soll sie sich deshalb aufgeben? Oder, wie Ian es formuliert: "Warum passt du dich an, wenn es dir doch vorbestimmt ist, dich von der Masse abzuheben?"



    Filmstab

    Regie Dennie Gordon
    Drehbuch Jenny Bicks, Elizabeth Chandler
    Kamera Andrew Dunn, B.S.C
    Schnitt Charles McClelland
    Musik Rupert Gregson-Williams
    Produktion Denise di Novi, Bill Gerber, Hunt Lowry

    Darsteller

    Daphne Reynolds Amanda Bynes
    Lord Henry Dashwood Colin Firth
    Libby Reynolds Kelly Preston
    Lady Jocelyn Eileen Atkins
    Glynnis Anna Chancellor
    Alistair Payne Jonathan Pryce
    Ian Wallace Oliver James

    Kritiken

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