Vollmond

    Aus Film-Lexikon.de

    Bei Vollmond verschwinden am selben Tag zwölf zehnjährige Kinder, verteilt über die vier Sprachregionen der Schweiz. Die Polizei und die Medien finden zwar viele Hinweise und Spuren, aber keine Erklärung für diesen mysteriösen Fall. Ist z. B. Toni davongelaufen, weil sich seine Eltern erst kürzlich getrennt haben, wie die Detektivin vermutet? Ist er beim Tauchen im See ertrunken? Ist er Opfer eines Sittlichkeits-Verbrechens geworden? Einer Entführung? Soll sein reicher Großvater erpresst werden, wie dieser selbst annimmt? Oder gar die Atomindustrie, für die Tonis Vater arbeitet, der gerade von einer Geschäftsreise aus dem Ausland zurückkehrt? Eine Woche später erhalten alle Eltern von ihren Kindern den selben rätselhaften Brief: Bis der Mond wieder voll ist, müssen sie den Inhalt entschlüsselt und die Forderungen erfüllt haben. Und bis zum nächsten Vollmond sind es nur noch sechs Tage ...



    Filmstab

    Regie Fredi M. Murer

    Darsteller

    Lilo Baur
    Hanspeter Müller

    Kritiken

    Dirk Jasper: Knapp 13 Jahre nach "Höhenfeuer", der damals überall in der Welt für grosses Aufsehen bei Kritik und Publikum wegen seiner herausragenden Qualität und der Inzest-Thematik ausgelöst hat, kommt nun Fredi M. Murers neuer Spielfilm "Vollmond" in die Kinos: Eine moderne Fabel, ein fantastischer Thriller.

    film-dienst 1999-19: In nüchternem Erzählstil, der von lakonischem Humor und poetischen Elemeten durchsetzt ist, entwickelt der Film seine Variation des Rattenfänger- und Arche-Noah-Motivs. Trotz gelungener Momente kann der Film letztlich nicht überzeugen, da er mit Figuren und Themen allzu überfrachtet ist.

    Cinema 1999-09: Plump-pädagogischer Krimi um das Verschwinden von zwölf Kindern.


    Wertungen

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    Jahr/Land 1999 / Schweiz, Deutschland, Frankreich
    Genre Thriller
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 124 Minuten
    Kinostart 23. September 1999