Virus

    Aus Film-Lexikon.de

    In den unendlichen Weiten des Südpazifiks: Wie aus dem Nichts taucht vor dem leckgeschlagenen Bergungsschlepper "Sea Star" ein Geisterschiff auf. Die Crew der "Sea Star", deren Schiff unterzugehen droht, hat Zuflucht in der gespenstischen Ruhe im Auge eines Taifuns gesucht, wo sie hofft, notwendige Reparaturarbeiten auszuführen und so die Katastrophe abwenden zu können. Aber irgendetwas stimmt nicht. Das fremde Schiff, ein russisches Forschungsschiff, ausgerüstet mit hochmodernen Radar- und Elektronik-Einrichtungen und anderem technischem Wunderwerk, scheint völlig verlassen. Doch wie die Crew der "Sea Star" bald feststellen muß - der Schein trügt. Ihre Flucht vor dem Sturm endet in Terror und Schrecken an Bord des unbekannten Schiffes, auf dem sie zur Beute für eine mutierte fremde Lebensform werden; eine Lebensform, die zeit und Raum durchquert hat - eine Energiekraft wie keine andere im Universum. Sie ist mächtig und intelligent. Und sie hat den perfekten Planeten zur Besiedlung gefunden. Und wenn sie überleben will, dann muss sie das eine zerstören, das ihre Existenz bedroht - einen Virus namens Mensch.



    Filmstab

    Regie John Bruno
    Drehbuch Chuck Pfarrer, Dennis Feldman
    Vorlage Dark Horse Comic-Serie "Virus" von Chuck Pfarrer
    Kamera David Eggby
    Schnitt Scott Smith
    Musik Joel McNeely
    Produktion Gale Anne Hurd

    Darsteller

    Kit Foster Jamie Lee Curtis
    Steve Baker William Baldwin
    Captain Everton Donald Sutherland
    Nadia Joanna Pacula
    J. W. Woods jr. Marshall Bell
    Squeaky Julio Oscar Mechoso
    Richie Sherman Augustus
    Hiko Cliff Curtis
    Captain Alexi Levani

    Kritiken

    Dirk Jasper: Ein Techno-Thriller vom Feinsten, inszeniert von John Bruno, Hollywoods brillantestem Effekte-Zauberers.

    TV Movie 11/1999: Zwar versteht es John Bruno in den ersten 40 Minuten des Films gekonnt, Spannung aufzubauen. Doch ist diese mit dem ersten Auftritt des Monsters bereits auf dem Höhepunkt angelangt - danach gibt es nur noch Krawumm statt originelle Ideen. Die Sprcial-effects sind gelungen, allein das Monster wirkt wie aus Fischer-Technik gebaut. Eher bescheiden sind auch die Leistungen der Darsteller: Während Jamie Lee Curtis zumindest noch gut aussieht, fühlt sich der einstige Charakterdarsteller Donald Sutherland in diesem Ballerspektakel völlig fehl am Platz und läßt das auch raushängen.

    Cinema 05/1999: Keine zehn kleinen Negerlein, sondern sieben Schiffbrüchige, darunter Jamie Lee Curtis, versucht ein Wesen aus dem All zu töten. Was sich mangels Originalität als ziemlich öde erweist.