Villa Henriette

    Aus Film-Lexikon.de

    11519 poster.jpg

    Die zwölfjährige Marie hat ein ganz besonderes Verhältnis zu dem Haus, in dem sie mit ihrer Großfamilie lebt. Es spricht mit ihr und zeigt menschliche Reaktionen. Als Maries Großmutter, eine passionierte Erfinderin, einem windigen Gauner auf den Leim geht und dadurch das Haus zu verlieren droht, setzt Marie gemeinsam mit ihren beiden Freunden Konrad und Stefan alle Hebel in Bewegung, um ihr Zuhause zu retten. Die schwierige Situation und die unterschiedlichen Bedürfnisse der schrulligen Familienangehörigen machen es Marie und ihren Freunden nicht leicht.

    Außerdem soll sie sich plötzlich noch zwischen den Jungs entscheiden, weil beide „mit ihr gehen wollen“. Aber mit Einfallsvermögen und mutiger Entschlusskraft schaffen sie womöglich das Unmögliche ...



    Filmstab

    Regie Peter Payer
    Drehbuch Milan Dor
    Vorlage Kinderbuch von Christine Nöstlinger
    Kamera Thomas Hardmeier
    Schnitt Britta Nahler
    Produktion Katja Dor, Brigitte Hofer, Erich Lackner, Fiona Meisel für Mini Film / Lotus-Film / maximage

    Darsteller

    Maria Hannah Tiefengraber
    Großmutter Cornelia Froboess
    Lars Rudolph Nina Petri
    Olli Michou Friesz
    Onkel Albert Branko Samarovski
    Konrad Richard Skala
    Stefan Elias Pressler
    Otto Bernhard Jobst
    Haus-Stimme Nina Hagen
    Hausmeisterin Christine Nöstlinger

    Kritiken

    Dirk Jasper: Christine Nöstlingers beliebtes Kinderbuch nun auch im Kino: Mit Villa Henriette ist Peter Payer ein wunderschöner Familienfilm über ein außergewöhnliches Haus und seine Bewohner gelungen. Unter ihnen: Cornelia Froboess, Nina Petri und Lars Rudolph. Als Stimme des Hauses gelang mit der Besetzung von Nina Hagen ein besonderes Highlight.

    film-dienst 13/2005: Fantasievolle, gegen den Genre-Strich gebürstete Verfilmung eines bekannten Jugendbuchs, das mit einem skurrilen Figurenarsenal, witzig-hintergründigen Dialogen, einem ironisierenden Soundtrack, subversiven Regieeinfällen und einem präzis geführten, spielfreudigen Ensemble dem Familienfilm neue Reize abgewinnt.

    Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 30. Juni 2005): Es lohnt sich, für das zu kämpfen, was einem wirklich wichtig ist.


    Wertungen

    3.8 Sterne
    6 Bewertungen
    Jahr/Land 2004 / Österreich, Schweiz
    Genre Kinderfilm
    Film-Verleih MFA
    Laufzeit 88 Minuten
    Kinostart 30. Juni 2005