Vienna

    Aus Film-Lexikon.de

    10946 poster.jpg

    Eine äußerst skurrile Gesellschaft: der blinde Kunstkritiker Bruno und der trinkfreudige Zyniker Anatol, ehemals ein genialer Musiker, führen ein kurioses Dasein als Außenseiter. Eine Gemeinheit des Schicksals aber zwingt sie, sich um den arbeitslosen Totengräber Ludwig, eine Art Kaspar Haser vom Zentralfriedhof, zu kümmern. Der weiß zwar viel über den Tod, hat vom Leben aber keinen blassen Schimmer. Seine naive, unschuldige Art provoziert den Ehrgeiz der beiden, und so beschließen sie, Ludwig als eine Art "Messias" zu vermarkten. Dass Ludwig tatsächlich über das "Zweite Gesicht" verfügt, sich aber zunehmend für das Thema "Sex" interessiert, macht die Sache nicht einfacher ... doch es geschehen noch Wunder! Natürlich nicht ohne die Mithilfe außergewöhnlicher Frauen. So bleiben auch die reizende Nachtclubtänzerin Eva, die eigensinnige Tankstellenbesitzerin Maria - und selbst der Teufel - vom Charme der drei Glücksritter nicht unberührt.



    Filmstab

    Regie Peter Gersina
    Drehbuch Peter Gersina
    Kamera Zivko Zalar BVK, HFS
    Schnitt Moune Barius
    Musik Thomas Rabitsch
    Produktion Markus R. Reischl

    Darsteller

    Ludwig Roman Knizka
    Bruno Axel Milberg
    Anatol Max Tidorf
    Maria Elke Winkens
    Eva Erika Marozsán
    Thomas Detlef Bothe
    Conférencier Viola von der Burg
    Slotter Kirk Kirchberger
    Chefredakteur Heio von Stetten

    Kritiken

    Cinema 2002-09: Ganz anders die Geschichte, die Peter Gersina mit märchenhafter Naivität erzählt und die immer mehr an Tempo und Intensität verliert, je länger der Film dauert. Das vorhersehbare Happy-End mit Todesfall erlöst dann nicht nur die Figuren, sondern auch den Zuschauer, dessen Geduld auf eine harte Probe gestellt wird.

    (TV-Today) 2002-19: Wirrer, sinnloser und ermüdender kann Kino kaum sein.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Original -
    Jahr/Land 2000 / Deutschland
    Genre Komödie
    Film-Verleih Helkon/Solo Film
    Laufzeit 104 Minuten
    Kinostart 12. September 2002