Velvet Goldmine

    Aus Film-Lexikon.de

    England in den 70er Jahren: Brian Slade ist der unangefochtene König des Glam Rock. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere inszeniert er seine eigene Ermordung und verschwindet spurlos. Zehn Jahre später erhält der britische Journalist Arthur Stuart den Auftrag, zum Jahrestag des spektakulären Popskandals über den Verbleib des einstigen Idols zu berichten. Er befragt Brians Ex-Frau Mandy, die Arthur auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt und ihm Brian Slade immer näher bringt ...



    Filmstab

    Regie Todd Haynes
    Drehbuch Todd Hayes
    Kamera Maryse Alberti
    Schnitt James Lyons
    Produktion Christine Vachon für Zenith Productions / Killer Films

    Darsteller

    Arthur Stuart Christian Bale
    Brian Slade / Maxwell Demon Jonathan Rhys Meyers
    Curt Wild Ewan McGregor
    Mandy Slade Toni Collette
    Jerry Devine Eddie Izzard
    Shannon Emily Woof
    Cecil Michael Feast

    Kritiken

    Dirk Jasper: Todd Haynes, einer der eigenwilligsten und bemerkenswertesten US-Filmemachter der Gegenwart, taucht in seinem dritten Spielfilm in die faszinierende Welt des Glam Rock ein. Haynes führt den Zuschauer durch eine farbenfroh-exzessive Szenerie, in der Verkleidung und Provokation alles war.

    Der Spiegel 48/1998: Eine einfache Aufstieg-und-Fall-Geschichte, angereichert mit einer Love-Story und großartigen Paradiesvogel-Auftritten - die hätte sich prima verfilmen lassen. Der Amerikaner Todd Haynes, 37, der spätestens seit seiner Jean-Genet-Verfilmung "Poison" zur schwulen Filmavantgarde des "New Queer Cinema" gerechnet wird, macht daraus aber eine derart hochvertrackte Angelegenheit, daß er seinem Film jeden Pep und jedes Leben raubt.

    kultur Spiegel 12/1998: Wirre Hommage an die Ära des Glam-Rock.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 1998 Bestes Kostümdesign Sandy Powell