Vater und Sohn

    Aus Film-Lexikon.de

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    Vater und Sohn leben seit vielen Jahren in einer Dachwohnung irgendwo in einer Stadt im Norden, eingesponnen in eine Welt aus Erinnerungen, Ritualen und gegenseitiger Fürsorge.

    Beide versuchen in ein eigenes Leben aufzubrechen. Doch es fällt ihnen unendlich schwer, sich voneinander zu lösen ...



    Filmstab

    Regie Alexander Sokurow
    Drehbuch Sergej Potepalow
    Kamera Alexander Burow
    Schnitt Sergej Iwanow
    Musik Andrej Sigle, nach Motiven von Peter Tschaikowsky
    Produktion Thomas Kufus

    Darsteller

    Vater Andrej Shchetinin
    Sohn Alexej Neymyshew
    Sascha Alexander Razbash
    Fedor Fedor Lavrow
    Mädchen Marina Zasukhina

    Kritiken

    Dirk Jasper: In wenigen, konzentrierten Szenen und Bildern von traumhafter Tiefe und Schönheit beleuchtet Alexander Sokurow die Innenwelt einer märchenhaft strahlenden Beziehung, deren Auflösung schmerzhaft und befreiend sein wird.

    Arte: In diesem Märchen gibt es weder Anfang noch Ende, weder zeitliche noch räumliche Bezüge. Wir befinden uns mitten in einem Traum ... Mit seiner unverwechselbaren Bildsprache, seinen traumartigen Toncollagen entführt uns Sokurow in eine hermetische Welt, in der Zeit und Raum aufgehoben zu sein scheinen.

    Badische Zeitung: Ein Meisterwerk, die schattenhafte Überlagerung von religiöser Ikonografie und Körperkult, Verlustängsten und Glücksmomenten, in unnachahmlichem Stil zu einer traumhaften Textur verwoben.


    Wertungen

    5 Sterne
    1 Bewertungen
    Original Otets i syn
    Jahr/Land 2003 / Russland
    Genre Drama
    Film-Verleih Piffl Medien GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 86 Minuten
    Kinostart 12. August 2004