Unsere Erde – Der Film

    Aus Film-Lexikon.de

    "Unsere Erde" ist eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens und die atemberaubende Schönheit unserer Erde. Beeindruckende Luft- und Nahaufnahmen sind mit neuen speziell für den Film entwickelten Nahaufnahmen entstanden. Der Zuschauer kann faszinierende Landschaften und Tiere in freier Wildbahn aus einer Perspektive beobachten, die der Mensch zum größten Teil mit den eigenen Augen niemals so sehen könnte.

    Der Film ist eine Reise um die Welt: Von der Nahrungssuche der Eisbären am Nordpol über den Flug der Jungfernkraniche vom Himalaya nach Indien und den Elefantenherden in der Kalahari zu den Buckelwalen im Südpolarmeer. Die Dokumentation zeigt ein Paradies, das bedroht ist: "Würden wir diesen Film in zehn oder zwanzig Jahren drehen, könnten wir viele dieser außerordentlichen Bilder, die nun auf der großen Leinwand zu sehen sind, gar nicht mehr einfangen", so Regisseur Alastair Fothergill.



    Filmstab

    Regie Alastair Fothergill, Mark Linfield
    Drehbuch David Attenborough, Leslie Megahey, Alastair Fothergill, Mark Linfield
    Kamera Richard Brooks Burton, Andrew Shillabeer
    Schnitt Martin Elsbury
    Musik George Fenton, Anggun
    Produktion Sophokles Tasioulis, Alix Tidmarsh

    Darsteller

    Sprecher Ulrich Tukur

    Kritiken

    film.de: Zwar ist den Regisseuren Alastair Fothergill und Mark Linfield durchaus daran gelegen, ihre Naturdokumentation mit einem narrativen Gerüst zu versehen, dennoch wirkt die Auswahl der Tierarten und -szenen, welche uns auf der Reise vom Nord- zum Südpol begleiten bzw. diese illustrieren, willkürlich. Sie führt letztlich zu einer unbefriedigenden Ausschnitthaftigkeit, welche die zahlreichen schlichtweg grandiosen Luftaufnahmen ebenso wenig vergessen machen können wie Ulrich Tukurs belehrende Worte, deren Informationsgehalt nicht besonders hoch ist. Fazit: Visuell erste Sahne, ansonsten eher mau.

    cinema.de: Alastair Fothergill und seine Mitstreiter haben Bilder unseres Planeten und seiner Tierwelt eingefangen, ergreifend schön und fantastisch, wie es sie in der Tat bald nicht mehr geben wird.