Unbesiegbar

    Aus Film-Lexikon.de

    Zishe Breitbart ist der Sohn eines jüdischen Eisenschmieds in Polen, der im Berlin der Weimarer Republik als mythischer Muskelmann zu Berühmtheit kommt. Sein Auftraggeber Hanussen träumt davon, ein allmächtiges Ministerium des Okkulten zu etablieren, wenn Hitler an die Macht kommt. Je weiter sich Hilters Machtposition festigt, je stärker Berlin von immer extremeren Auswüchsen des Antisemitismus erschüttert wird, desto mehr wird Zishe von schrecklichen Albträumen geplagt. Er sucht Rat bei einem Rabbi und gelangt zu der Überzeugung, dass er von Gott auserwählt wurde, sein Volk vor den bevorstehenden Gefahren zu bewahren.



    Filmstab

    Regie Werner Herzog
    Drehbuch Werner Herzog
    Kamera Peter Zeitlinger
    Schnitt Joe Bini
    Musik Hans Zimmer, Klaus Badelt
    Produktion Gary Bart, Werner Herzog, Christine Ruppert

    Darsteller

    Hanussen Tim Roth
    Zishe Jouko Ahola
    Marta Farra Anna Gourari
    Master of Ceremonies Max Raabe
    Benjamin Jacob Wein
    Landwehr Gustav Peter Wöhler
    Graf Helldorf Udo Kier
    Rabbi Edelmann Herbert Golder
    Yitzak Breitbart Gary Bart
    Mutter Breitbart Renate Krößner
    Gershon Ben-Tzion Hershberg

    Kritiken

    film-dienst 2002-02: Ein in folkloristische Elemente und Schauwerte eingebetteter Film, der weniger politisch argumentiert, als emotional zu überwältigen versucht. Das angestrebte Kino der Gefühle will sich jedoch angesichts einer Aneinanderreihung von Klischees und Schwächen in der Darstellung nicht einstellen.

    Der Spiegel 2002-03: Schon die Uraufführung des Films beim Festival in Venedig enttäuschte durch Herzogs schlichten Zugriff bei einem so komplexen Thema und seinen holzschnitthaft hölzernen Regiestil: Einfalt schützt vor Torheit nicht.

    TV-direkt 2002-02: Langweilig-naives Heldenmärchen selbst für Herzog-Fans eine Enttäuschung.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Original Invincible
    Jahr/Land 2001 / Deutschland, USA
    Genre Drama
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 17. Januar 2002