Tulpenfieber

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    Das Amsterdam des Goldenen Zeitalters ist besessen von einer botanischen Sensation: der Tulpe. An den Grachten floriert der Handel mit den kostbaren Zwiebeln, die schon bald mehr wert sind als Diamanten. Die Spekulanten an der Börse bieten horrende Summen für Exemplare, die sie noch nie zu Gesicht bekommen haben.

    Allerorten lässt eine fiebrige Goldgräberstimmung die Gefühle hochkochen. In diesen hitzigen Zeiten verliebt sich der Maler Jan van Loos (Dane DeHaan) in Sophia (Alicia Vikander), die bildschöne Frau seines reichen Auftraggebers Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz).

    Schon bei ihrer ersten Begegnung ist es um Jan und Sophie geschehen, die sich immer mehr in eine leidenschaftliche Affäre verstricken. Um gemeinsam in ein neues Leben aufzubrechen, schmieden sie mit Hilfe von Sophias Magd Maria (Holliday Grainger) einen überaus riskanten Plan. Neben einem bestechlichen Arzt fehlen nur noch die nötigen Gulden für die Überfahrt in die neue Welt. Am Ende hängt alles von einem kühnen Geschäft an der Tulpenbörse ab. Mit der teuersten Zwiebel überhaupt – der Admiral Maria...





    Filmstab

    Regie Justin Chadwick
    Drehbuch Tom Stoppard
    Vorlage Deborah Moggach
    Kamera Eigil Bryld
    Schnitt Rick Russell
    Musik Danny Elfman
    Produktion Alison Owen, Harvey Weinstein

    Darsteller

    Sophia Alicia Vikander
    Jan Van Loos Dane DeHaan
    Cornelis Sandvoort Christoph Waltz
    The Abbess of St. Ursula Judi Dench
    Maria Holliday Grainger
    Annetje Cara Delevingne
    Gerrit Zach Galifianakis
    William Jack O’Connell

    Kritiken

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: Vor zwanzig Jahren hätte ein Film wie „Tulpenfieber“ sämtliche Filmpreise gewonnen, doch auch heute noch begeistert ein solch berauschend-üppig ausgestatteter Kostümfilm, der nicht nur optisch fasziniert, sondern auch eine Geschichte erzählt, die dank hervorragender Darsteller und schöner Drehbuchideen weit über das Standardrepertoire gängiger Hollywoodschmonzetten hinaus geht.

    www.moviebreak.de Jonas Göken: Altehrwürdige Gemälde, schmachtende Blicke und die allabendliche, geräuschvolle Nutzung des Pinkeltopfs machen noch keinen Film von Bedeutung. Eine liebestrunkene Alltagsdramatik, die immerhin gegen Ende Wind in die Segel bekommt und ganz reizende Bilder kreiert.

    www.filmstarts.de Jens Balkenborg: Die schön anzusehende Fassade kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Romanverfilmung „Tulpenfieber“ weder das thematische noch das erzählerische Potential ausgeschöpft wird.