The World's End

    Aus Film-Lexikon.de

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    Die Geschichte beginnt am 22. Juni 1990 in dem britischen Vorort Newton Haven: Fünf Teenager feiern ihren Schulabschluss, indem sie eine Sauftour durch den Ort starten, die keiner von ihnen je vergessen wird. Trotz ihrer Begeisterung und wahrer Sturzbäche an Bier gelingt es ihnen aber nicht, ihre epische Mission zu beenden und die letzte Kneipe auf ihrer Liste zu erreichen: „The World’s End“.

    Als die „fünf Musketiere“ sich nach über 20 Jahren wiedertreffen, haben sie längst ihre Heimatstadt verlassen, geheiratet, Kinder bekommen, und sie stehen voll im Berufsleben – mit einer bedeutenden Ausnahme: Ihr einstiger redseliger Anführer Gary King (Simon Pegg) ist auch nach seinem vierten Null-Geburtstag ein großes Kind geblieben.

    Mit seinem spätpubertären Enthusiasmus versucht der unermüdliche Gary zu verdrängen, dass er heute mit seinem einst besten Freund Andy (Nick Frost) nichts mehr gemein hat. Umso unerbittlicher treibt Gary seine Kumpel zurück in den Heimatort, um das legendäre Kneipenmarathon „Die goldene Meile“ zu wiederholen. An einem Freitagnachmittag trifft er sich mit Andy, Steven (Paddy Considine), Oliver (Martin Freeman) und Peter (Eddie Marsan). Gary ist in seinem Element: eine Nacht, fünf Kumpel, zwölf Kneipen – alle Freunde müssen in jedem Pub mindestens einen halben Liter Bier trinken. Bei der Ankunft in Newton Haven treffen sie auch Olivers Schwester Sam (Rosamund Pike) wieder, in die Gary und auch Steven nach wie vor heimlich verliebt sind.





    Filmstab

    Regie Edgar Wright
    Drehbuch Simon Pegg & Edgar Wright
    Kamera Bill Pope, ASC
    Schnitt Paul Machliss, ACE
    Musik Steven Price
    Produktion Nira Park, Tim Bevan, Eric Fellner

    Darsteller

    Gary King Simon Pegg
    Andy Knightley Nick Frost
    Steven Prince Paddy Considine
    Oliver Chamberlain Martin Freeman
    Peter Page Eddie Marsan
    Sam Chamberlain Rosamund Pike
    Basil David Bradley
    Shephard Pierce Brosnan

    Kritiken

    www.filmstarts.de: Andreas Staben: „The World's End“ ist eine ebenso clevere wie humorvolle und unverwechselbar britische Kombination von Kumpel-Komödie, Sauftour-Sause und Science-Fiction-Spektakel.

    www.programmkino.de: Dieter Oßwald: Das Humor-Spektrum reicht vom verwegenen Klamauk über lässigen Wortwitz bis zum smarten Slapstick. Philosophisches fehlt gleichfalls nicht.

    www.gamona.de: Peter Osteried: Nach Shaun of the Dead und Hot Fuzz nehmen sich Edgar Wright und Simon Pegg eines weiteren Genres an: Vergnügliche SF-Komödie mit viel nostalgischem Flair.