The Voices

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    Das Leben des freundlichen Fabrikarbeiters Jerry (Ryan Reynolds) wird bestimmt durch seinen Job, seine Haustiere und die gerichtlich angeordneten Sitzungen bei einer Psychotherapeutin. Jerry muss Medikamente nehmen, um seine Schizophrenie im Zaum zu halten.

    Da Jerry’s bisher graue Welt ohne die Medikamente aber farbenfroh und fröhlich erscheint, setzt er die Pillen eigenmächtig ab. Mit einem Nebeneffekt: Jerry kann sich mit seinen Haustieren unterhalten. Sein gutmütiger Hund Bosco und sein zutiefst verdorbener Kater Mr. Whiskers reden auf ihn ein und lenken sein Denken und Handeln in höchst gegensätzliche, gefährliche Richtungen. Als er sich in die Buchhalterin Fiona (Gemma Arterton) verliebt und ein missglücktes Date ein tragisches Ende nimmt, gerät Jerrys Leben vollends aus den Fugen.




    Filmstab

    Regie Marjane Satrapi
    Drehbuch Michael R. Perry
    Kamera Maxime Alexandre
    Schnitt Stéphane Roche
    Musik Olivier Bernet
    Produktion Roy Lee, Matthew Rhodes, Adi Shankar, Spencer Silna

    Darsteller

    Jerry Hickfang Ryan Reynolds
    Fiona Gemma Arterton
    Alison Ella Smith
    Jerrys Mutter Valerie Koch
    Lisa Anna Kendrick
    Dr. Warren Jacki Weaver
    Tina Stephanie Vogt
    Jerry, als Zwölfjähriger Gulliver McGrath

    Kritiken

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Der Erzählton dieser zugleich pechschwarzen und bonbonbunten Komödie schlägt querbeet in alle Richtungen aus – und ist damit passenderweise ähnlich schizophren wie der serienmordende Protagonist selbst.

    www.programmkino.de Marcus Wessel: The Voices“ überzeugt schließlich mehr als tiefschwarze Comedy denn als überzeichnetes Portrait einer psychischen Erkrankung.

    www.critic.de Johannes Bluth: Ratlosigkeit vor diesem Film. Nichts greift hier wirklich ineinander, und den durchaus ernsthaften Motiven – wie beispielsweise traumatischen Kindheitserfahrungen – steht nicht etwa eine ironisierende Haltung gegenüber, die den Film in irgend einer Form transzendieren würde, sondern eine schlichte Aktions-Reaktions-Logik ohne jegliche Doppelbödigkeit, die gerade für eine schwarze Komödie enttäuschend ist.


    Wertungen

    4.5 Sterne
    2 Bewertungen
    Jahr/Land 2015 / USA, Deutschland
    Genre Tragikomödie / Thriller
    Film-Verleih Ascot Elite Filmverleih
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 109 Minuten
    Kinostart 30. April 2015