The Time Machine

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    Der Wissenschaftler und Erfinder Alexander Hartdegen will beweisen, dass Zeitreisen möglich sind. Ein persönlicher Schicksalsschlag verwandelt seinen Ehrgeiz in schiere Verzweiflung: Sie treibt ihn umso unerbittlicher an, seine Erfindung zu vollenden und in die Vergangenheit zu reisen, um dort dem Lauf der Dinge eine neue Wendung zu geben. Als er die von ihm konstruierte Zeitmaschine ausprobiert, wird Hartdegen 800.000 Jahre in die Zukunft katapultiert. Dort muss er entdecken, dass die Menschheit in zwei Lager gespalten ist: die Jäger und die Gejagten.



    Filmstab

    Regie Simon Wells
    Drehbuch John Logan
    Vorlage Roman von H.G. Wells
    Kamera Donald M. McAlpine, ASC, ACS
    Schnitt Wayne Wahrman, A.C.E.
    Musik Klaus Badelt
    Produktion Walter F. Parkes, David Valdes

    Darsteller

    Alexander Hartdegen Guy Pearce
    David Philby Mark Addy
    Mrs. Watchit Phyllida Law
    Blumenverkäuferin Laura Kirk
    Autofahrer Josh Stamberg
    Emma Sienna Guillory
    Robber Max Baker
    Joggerin Myndy Christ
    Morlock Jeremy Irons

    Kritiken

    Rhein-Zeitung 2002-03-22: Es schmerzt dabei, einen so guten Schauspieler wie Jeremy Irons in grotesker Maske als Guru der menschenfressender Morlocks auftreten zu sehen. Vielleicht ist "Time Machine" kommerziell erfolgreich, weil der von Steven Spielbergs DreamWorks-Studio produzierte Streifen schon einige Schauwerte aufweist. Als moderne Auseinandersetzung mit einem faszinierenden Menschheitstraum und einem themenreichen Klassiker ist der Film enttäuschend flach.

    Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-07: Ein sattes Budget von 122 Millionen Dollar, 500 Szenen und Special Effects, eine gebrochene Rippe sowie diverse Prellungen bei Hauptdarsteller Guy Pearce lassen ein actionreiches Fantasy-Spektakel erwarten. Und der Zuschauer wird nicht enttäuscht! Es zischt und kracht gewaltig, und mittendrin macht Guy Pearce eine Top-Figur.

    Süddeutsche Zeitung 2002-03-22: Die ist ein kleiner Film über die Degeneration. Eine Geschichte von Erschöpfung und Depression, von Traumatisierung und Trauer. Der alte Orpheus-Mythos gewissermaßen, verlegt ins Jahr 1899, nach New York.