The Score

    Aus Film-Lexikon.de

    Nach einer erfolgreichen Karriere im Einbruchsgeschäft will sich Juwelendieb Nick Wells endlich zur Ruhe setzen. Nachdem seine Freundin Diane klar verständlich gemacht hat, dass sie nicht bereit ist, mit einem Dieb zusammenzuleben, entschliesst er sich endgültig in seiner Heimatstadt Montreal mit seinem Jazz Club ein ehrliches Leben beginnen. Nick´s Partner Max, der seit Jahren die Aufträge besorgt und Nick´s Beute lukrativ verkauft hat, ist von der Idee gar nicht begeistert, er kann es sich finanziell noch nicht leisten, in den Ruhestand zu gehen. Als Kompromiß schlägt er Max einen letzten großen Deal vor, der für beide genug einbringen soll, um den Job an den Nagel zu hängen. Nick zögert, denn Max´ Plan verstößt gegen sämtliche Regeln, die Nick in seiner Gaunerkarriere gelernt hat: Arbeite immer allein und nie im eigenen Land! Doch das Zepter, auf das es Max abgesehen hat, befindet sich im Lagerhaus des Zollamts von Montreal ohne Partner hat Nick keine Chance, in die gut gesicherte Anlage vorzudringen. Auch hier hat Max schon die Lösung parat: der sehr clevere, aber mysteriöse Jackie soll Nick helfen, das wertvolle Zepter aus dem Zollamt zu stehlen. Die beiden Diebe stehen sich zunächst mißtrauisch gegenüber, Nick sieht in dem rücksichtslosen Grünschnabel Jackie ein Sicherheitsrisiko, Jackie dagegen findet, das Nick nicht mehr den richtigen Biß für den Job und die besten Tage längst hinter sich hat. Aber die Aussicht, den scheinbar unmöglichen Coup zu landen und das große Geld zu machen, lassen Nick und Jackie ihr Mißtrauen gegeneinander vergessen.



    Filmstab

    Regie Frank Oz
    Vorlage Daniel E. Taylor, Kario Salem
    Kamera Rob Hahn
    Schnitt Richard Pearson
    Musik Howard Shore
    Produktion Gary Foster, Lee Rich

    Darsteller

    Nick Robert De Niro
    Jack/Brian Edward Norton
    Max Marlon Brando
    Diane Angela Bassett
    Burt Gary Farmer
    Danny Paul Soles
    Steven Jamie Harrold
    Laurent Serge Houde
    André Jean Rene Oueliet
    Jean-Claude Martin Drainville

    Kritiken

    Cinema 2001-08: Frank Oz, bekannt für leichtgewichtige Komödien wie "In & Out" und "Bowfingers große Nummer", hat seinen ersten dramatischen Film zu einem persönlichen Prestigeobjekt erkoren - und hoffnungslos mit prätenziösem Schnickschnack überfrachtet. Das getragene Tempo lässt kaum Spannung aufkommen, die Pointe ist absehbar.