The Nomi Song

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    Klaus Nomi, 1944 als Klaus Sperber in Bayern geboren, war die Kultfigur der New Wave Performance-Szene der späten 70er und frühen 80er Jahre. Der ausgebildete Countertenor sang Popmusik wie Opern. Mit David Bowie stand er auf der Bühne, Maria Callas war sein gesangliches Vorbild. Seine unverwechselbare Stimme, seine bizarren Outfits und das stets weiß geschminkte Kabuki-Gesicht machten ihn zur Ikone seiner Zeit.

    Klaus Nomi war der perfekte Videostar, doch sein Stern erlosch, bevor Videoclips auf MTV zur Massenkultur wurden. Der internationale Durchbruch war zum Greifen nahe, als Klaus Nomi im August 1983 eines der ersten prominenten Aids-Opfer wurde.



    Filmstab

    Regie Andrew Horn
    Kamera Mark Daniels
    Schnitt Angela Christlieb, Guido Krajevski, Eric Schefter
    Produktion Thomas Mertens, Annette Pisacane, Ilona Ziok

    Darsteller

    Klaus Nomi
    Ann Magnuson
    Gabriele Lafari
    David MacDermont
    Page Wood
    Tony Frere
    Man Parrish
    Kristian Hoffman
    Ron Johnsen
    Kenny Scharf
    Anthony Scibelli
    Alan Platt
    David Bowie
    Thomas Gottschalk

    Kritiken

    film-dienst 6/2005: Ein vielschichtiger Dokumentarfilm, der sich nicht nur einer umstrittenen Persönlichkeit voller Bewunderung annähert, sondern auch die Stimmung der damaligen Zeit in Form einer kurzweiligen Hommage spiegelt. Videoaufnahmen früherer Auftritte, Plakate, wenig bekannte Fotos und die Atmosphäre der jeweiligen Auftrittsorte belegen Nomis Hang zur Theatralik und würdigen zugleich eine prägende Phase der jüngsten Popgeschichte.

    Dirk Jasper FilmLexikon: Nomi Song ist das Portrait eines einzigartigen Künstlers und zugleich eine Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Freundschaft, Kreativität, Verrat, Tod und Hoffnung. Eine großartige Geschichte, erzählt von faszinierenden Persönlichkeiten.


    Wertungen

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    Original -
    Jahr/Land 2004 / Deutschland
    Genre Dokumentarfilm
    Film-Verleih Arsenal Filmverleih GmbH
    Laufzeit 96 Minuten
    Kinostart 24. März 2005