The Mighty

    Aus Film-Lexikon.de

    Die moderne Mär nimmt ihren Anfang, als Kevin Dillon und dessen Mutter Nachbarn von Maxwell Kane werden, der bei seinen Großeltern lebt. Der 13-jährige Max ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Riesenbaby, trägt Schuhgröße 46, hat in der Schule extreme Schwierigkeiten, leidet unter verschiedensten Ängsten und paßt nirgends so richtig hinein. Da lernt er Kevin kennen. Dieser ist ein kleiner Einstein, ausgestattet mit einer überbordenden Fantasie, einem losen Mundwerk, aber auch mit einer progressiven Behinderung geschlagen, die ihm das Rückgrat zusehends verkrümmt und das Gehen nur mit Krücken ermöglicht. Schon bald schließt das ungleiche Paar, das von den örtlichen Banden nur "Frankenstein und Igor" genannt wird, Freundschaft. Zu einer Person "verwachsen" - Max trägt Kevin stets auf seinen breiten Schultern herum - verwandeln sich die beiden in einen tapferen Ritter namens "The Mighty". Ganz wie in den Tagen des finsteren Mittelalters sehen die beiden Edelmänner ihre noble Aufgabe darin, in ihrer Heimatstadt Drachen zu töten, aus Unrecht Recht zu machen und Prinzessinnen in Not zu befreien. Weltfremd der, der glaubt, daß es in modernen Zeiten keine entsprechenden Herausforderungen mehr gibt ...



    Filmstab

    Regie Peter Chelsom
    Drehbuch Charles Leavitt
    Vorlage Roman "Freak The Mighty" von Rodman Philbrick
    Kamera John de Borman
    Schnitt Martin Walsh
    Musik Trevor Jones
    Produktion Jane Startz, Simon Fields für Scholastic Productions Simon Fields Production

    Darsteller

    Gwen Dillon Sharon Stone
    Gram Gena Rowlands
    Grim Harry Dean Stanton
    Kevin Dillon Kieran Culkin
    Maxwell Kane Elden Henson
    Lorretta Lee Gillian Anderson
    Kenny Kane James Gandolfini
    Iggy Meat Loaf
    Wanja Gerick Joe Perrino
    Frau Addison Jennifer Lewis
    Herr Sacker John Bourgeois

    Kritiken

    Dirk Jasper: "The Mighty" basierend auf Rodman Philbricks hochgelobtem Kinderroman, erzählt die lustige, anrührende und spannende Geschichte zweier gesellschaftlicher Außenseiter, die im Geiste von König Artus und dessen Tafelrunde ausziehen, um Gutes zu tun, und dabei den größten aller Schätze entdecken - die Freundschaft.

    TV Today 25/1998: Keine originelle Story, aber ein gut beobachtetes, lebhaft gespieltes Underdog-Märchen.

    TV Spielfilm 25/1998: Kino-Märchen über eine wunderbare Freundschaft, das mitten ins Herz trifft.