The King's Speech

    Aus Film-Lexikon.de

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    Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge. Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII., wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson, wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe.




    Filmstab

    Regie Tom Hooper
    Drehbuch David Seidler
    Kamera Danny Cohen
    Schnitt Tariq Anwar
    Musik Alexandre Desplat
    Produktion Iain Canning, Emile Sherman, Gareth Unwin

    Darsteller

    King George VI. /Bertie Colin Firth
    Lionel Logue Geoffrey Rush
    Queen Elisabeth Helena Bonham Carter
    King Edward VIII. Guy Pearce
    Winston Churchill Timothy Spall
    Erzbischof Cosmo Lang Derek Jacobi
    Myrtle Logue Jennifer Ehle
    Stanley Baldwin Anthony Andrews
    Queen Mary Claire Bloom
    King George V. Michael Gambon

    Kritiken

    moviemaze.de: Colin Firth, der kongenial den stotternden Prinz und späteren König gibt, ist aber nur eines der Highlights in diesem wundervollen und überaus sehenswerten Film.

    kino.de: Während Colin Firth seine Rolle bravourös unterspielt, obwohl gerade das unsägliche Stottern regelrecht eine Einladung zum Overacting ist, gibt Rush dem Affen Zucker, als würde seine Figur auf ewig auf einer Laienbühne den "Richard III" geben.

    cineclub.de: Humorvolles und bewegendes Historiendrama mit unglaublicher Schauspielleistung.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    Oscar.jpg 2010 Bester Film Iain Canning, Emile Sherman, Gareth Unwin
    Oscar.jpg 2010 Bester Hauptdarsteller Colin Firth
    Oscar.jpg 2010 Beste Regie Tom Hooper
    Oscar.jpg 2010 Bestes Originaldrehbuch David Seidler
    nom 2010 Beste Nebendarstellerin Helena Bonham Carter
    nom 2010 Bester Nebendarsteller Geoffrey Rush
    nom 2010 Bester Ton Paul Hamblin, Martin Jensen, John Midgley
    nom 2010 Beste Kamera Danny Cohen
    nom 2010 Bestes Szenenbild Eve Stewart, Judy Farr
    nom 2010 Beste Filmmusik Alexandre Desplat
    nom 2010 Bester Schnitt Tariq Anwar
    nom 2010 Bestes Kostümdesign Jenny Beavan


    Wertungen

    3.5 Sterne
    6 Bewertungen
    Jahr/Land 2011 / USA/UK/Australien
    Genre Drama
    Film-Verleih Senator
    Laufzeit 118 Minuten
    Kinostart 17. Februar 2011