The Killing Of A Sacred Deer

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    Steven (Colin Farrell) ist ein erfolgreicher Herzchirurg und verheiratet mit der Augenärztin Anna (Nicole Kidman). Mit ihren beiden Kindern Bob und Kim leben sie in einem schönen Haus in einem idyllischen Vorort – eine perfekte Familie.

    Doch unter der makellosen Oberfläche beginnt es zu brodeln, als der 16-jährige Halbwaise Martin (Barry Keoghan) auftaucht. Der Teenager aus einfachen Verhältnissen freundet sich mit Steven an und versucht ihn mit seiner Mutter zu verkuppeln. Als sein Plan scheitert, belegt er Stevens Familie mit einem Fluch.




    Filmstab

    Regie Yorgos Lanthimos
    Drehbuch Efthymis Filippou, Giorgos Lanthimos
    Kamera Thimios Bakatakis
    Schnitt Yorgos Mavropsaridis
    Produktion Ed Guiney, Giorgos Lanthimos, Andrew Lowe

    Darsteller

    Anna Murphy Nicole Kidman
    Steven Murphy Colin Farrell
    Martin Barry Keoghan
    Bob Murphy Sunny Suljic
    Kim Murphy Raffey Cassidy
    Martins Mutter Alicia Silverstone
    Bob Murphy Bill Camp

    Kritiken

    www.cinetastic.de Ronny Dombrowski: Yorgos Lanthimos präsentiert mit „The Killing of a Sacred Deer” ein verstörendes Horror-Drama, das noch lange in Erinnerung verbleiben wird. Ein Film zum Nachdenken, der zu regen Diskussionen einladen wird.

    www.spielfilm.de Bianka Piringer: Regisseur Yorgos Lanthimos setzt in seinem mit dem archaisch-mythologischen Begriff des Sühneopfers spielenden Drama auf wuchtige Kontraste. In die durchrationalisierte, vom Leistungs- und Erfolgsgedanken beherrschte Welt eines Herzchirurgen bricht böse Hexerei in Gestalt eines Jugendlichen ein, der den Tod seines Vaters am Operationstisch rächen will. Satirisch-bissige Kritik am selbstoptimierten modernen Individuum trifft mit einigem Unterhaltungswert auf eigenwillige Gedankengänge, die sich eine gute Portion Rätselhaftigkeit bewahren.

    www.film-rezensionen.de Oliver Armknecht: Yórgos Lánthimos bleibt seinem Ruf treu und präsentiert erneut einen sehr eigenwilligen Film, der trotz einer etwas gewöhnlicheren Geschichte als bei den Vorgängern so gar nicht für das Massenpublikum geeignet ist. Dabei wandelt „The Killing of a Sacred Deer“ auf einem schmalen Pfad zwischen Grauen und Komik, spannt auch mit seltsamen Dialogen auf die Folter, obwohl lange eigentlich gar nichts passiert.


    Wertungen

    4.6 Sterne
    5 Bewertungen
    Jahr/Land 2017 / Großbritannien, Irland
    Genre Drama / Fantasy
    Film-Verleih Alamode Film
    FSK ab 16 Jahre
    Laufzeit 121 Minuten
    Kinostart 28. Dezember 2017