The Invisible Woman

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    Lehrerin Nelly (Felicity Jones) ist glücklich verheiratet und führt ein erfülltes Familienleben mit Ehemann und Kindern. Hervorgerufen von Reue und Schuldgefühlen bahnen sich jedoch zunehmend Erinnerungen an eine geheimnisvolle Vergangenheit den Weg in ihre Gedanken – und führen uns zurück in die Zeit der gleichermaßen aufregenden wie zerbrechlichen Liebesbeziehung, welche Nelly einst mit dem Autor Charles Dickens (Ralph Fiennes) verband.

    Dickens’ Lebenselixier ist das Theater. Als brillanter Amateurschauspieler entfaltet er seine Gefühle auf der Bühne wesentlich überzeugender, als es ihm abseits des Rampenlichts jemals möglich wäre. Denn hinter der Fassade einer umjubelten Berühmtheit verbirgt sich das kontrollierende Wesen eines emotional isolierten Mannes. Doch dann begegnet Dickens der jungen Nelly, die ursprünglich zwar aus einer Schauspielerfamilie stammt, sich bislang aber mit überschaubarem Erfolg selbst auf der Bühne versuchte.

    Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Beziehung und Nelly wird zu Dickens’ Muse. Für das ungleiche Paar hat die Liaison allerdings einen hohen Preis: ihre Verbindung muss absolut geheim bleiben – ein äußerst komplizierter Umstand, welcher für Nelly den Beginn eines Lebens in „Unsichtbarkeit“ bedeutet.





    Filmstab

    Regie Ralph Fiennes
    Drehbuch Abi Morgan
    Vorlage Claire Tomalin
    Kamera Rob Hardy
    Schnitt Nicolas Gaster
    Musik Ilan Eshkeri
    Produktion Christian Baute, Carolyn Marks Blackwood, Stewart Mackinnon, Gabrielle Tana

    Darsteller

    Charles Dickens Ralph Fiennes
    Nelly Ternan Felicity Jones
    Catherine Ternan Kristin Scott Thomas
    Wilkie Collins Tom Hollander
    Caroline Graves Michelle Fairley
    Mr. George Wharton Robinson Tom Burke
    Reverend Benham John Kavanagh
    Maria Ternan Perdita Weeks

    Kritiken

    www.cinetastic.de Ronny Dombrowski: Ralph Fiennes “The Invisible Woman” besticht insbesondere mit seinen visuellen Schauwerten, doch ist die Geschichte stellenweise doch zu behäbig und zäh strukturiert, um den Zuschauer rund zwei Stunden angenehm zu unterhalten.

    www.kino-zeit.de Peter Osteried: So hat man einen Film, der optisch exzellent umgesetzt, wunderbar gespielt und mit diskussionsträchtigem Unterbau ausgestattet ist, der aber auch ein wenig dröge daherkommt.

    www.filmstarts.de Christoph Petersen: Die Frauen in „The Invisible Woman“ fügen sich ohne großes Murren in ihre im viktorianischen England für sie vorgesehenen Rollen in der zweiten Reihe. Das ist eine erfrischende Abwechslung zu vielen anderen unhistorisch überhöhten Kostüm-Dramen, aber diese ganz ohne gewaltige Gefühlsausbrüche auskommende Dreiecksgeschichte ist dadurch auch einseitig und mitunter sogar etwas zu leise.


    Wertungen

    2.3 Sterne
    3 Bewertungen
    Jahr/Land 2014 / Großbritannien
    Genre Liebesdrama / Biografie
    Film-Verleih Sony Pictures
    Laufzeit 111 Minuten
    Kinostart 24. April 2014