The Gift

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    Der erfolgreiche Simon Callen (Jason Bateman) und seine wundervolle Frau Robyn (Rebecca Hall) sind gerade in die Vorstadt von Los Angeles gezogen. Sie freuen sich auf einen Neustart und wollen endlich eine Familie gründen. Bei einem Einkauf begegnen sie zufällig einem alten Schulkameraden von Simon namens Gordo (Joel Edgerton).

    Man tauscht Telefonnummern und verspricht, sich zu treffen. Schon bald hinterlässt Gordo kleine Geschenke vor der Haustür der Callens und besucht Robyn mehrfach unangemeldet im neuen Heim. Während Robyn diese Gesten zunächst als freundlich und zuvorkommend betrachtet, ist Simon nicht wohl bei der aufkeimenden Freundschaft. Was Robyn nicht weiß: ihr Verlobter und Gordo waren in der Schule alles andere als gute Kumpel.

    Aber auch so wird Robyn die aufdringliche Art des neuen Bekannten allmählich unheimlich. Das Paar versucht, Abstand zu gewinnen. Plötzlich schwimmen tote Fische im Gartenteich, der Hund verschwindet und Robyn ist sich sicher: Sie sind nicht mehr alleine im Haus. Doch das ist erst der Anfang. Gnadenlos wird das Ehepaar von Simons dunkler Vergangenheit eingeholt. Und Robyn weiß bald nicht mehr, wem sie wirklich vertrauen kann.





    Filmstab

    Regie Joel Edgerton
    Drehbuch Joel Edgerton
    Kamera Eduard Grau
    Schnitt Luke Doolan
    Musik Danny Bensi, Saunder Jurriaans
    Produktion Jason Blum, Joel Edgerton, Rebecca Yeldham

    Darsteller

    Robyn Rebecca Hall
    Simon Jason Bateman
    Gordo Joel Edgerton
    Lucy Allison Tolman
    Duffy Busy Phillips
    Detective Walker Beau Knapp
    Kevin Tim Griffin
    Detective Mills Wendell Pierce

    Kritiken

    www.filmstarts.de Carsten Baumgardt: Mit seinem abgründig-doppelbödigen Thriller „The Gift“ glückt Schauspieler Joel Edgerton ein erstaunlich reifes Kinodebüt. Die scheinbare Formelhaftigkeit, mit der er das Publikum in Sicherheit wiegt, erweist sich als genial-trügerischer Kniff.

    www.filmtabs.blogspot.de Günter H. Jekubzik: „The Gift" ist einer dieser neurotischen Thriller mit unheimlicher Bedrohung aus der nächsten Umgebung. Aber einer, dem man ganz langsam bei der Entwicklung zusehen kann. Einer mit überraschender Wende, die psychologisch nachvollziehbar ist, anstelle der üblichen Steigerungen, die nur innere Leere überdecken wollen.

    www.critic.de Johannes Bluth: Mit einfachsten Mitteln entwirft Joel Edgerton das Szenario einer Bedrohung inmitten einer Gesellschaft, in der die gegenseitige Missgunst endlos scheint.